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Revanche mit Ausrufezeichen in Dinslaken

Es war schon eine kleine Überraschung, als der Neusser EV am Freitag mit 6:4 als Sieger gegen die Dinslakener Kobras vom Eis gingen. Zumindest konnte man vorab nicht davon ausgehen. Das Kobras-Coach Milan Vanek und seine Mannen diese Niederlage nicht aif sich sitzen lassen würden war auch dem NEV klar. Zu allem Überfluss musste Löwen-Trainer Sebastian Geissler auch noch auf 7 Spieler vom Freitag verzichten und reiste mit einem 13 Mann kleinen Rumpfkader ans Dinslakener Stadtbad, wo hingegen die Gastgeber mit 19 Akteuren antreten konnten.

 

So ganz nach Revanche sah es zunächst aber nicht aus. In der 10 Spielminute brachte Maximilian Stein die Neusser Gäste nach Vorarbeit von Matthias Hornig und Jason Popek vorerst in Front. 

Offensichtlich von dem Gegentreffer wachgerüttelt folgte die Dinslakener Antwort nur 2 Minuten später durch Philipp Heffler, der einen Pass von Kevin Sauer zum 1:1 Ausgleich verwertete. 

Im Anschluss an den Ausgleich übernahmen die Kobras dann auch die Führungsrolle auf dem Eis und auf der Tafel. Moritz Hofschen spielte den Puck auf Joey Menzel und dieser überwand NEW Goalie Markus Endress zum 2:1 Pausenstand. 

In der 25. Spielminuten sorgten schließlich Dennis Appelhans und Martin Brabec innerhalb von 19 Sekunden für weitestgehend klare Verhältnisse mit ihren Treffern zum 4:1 für die Kobras. 

Mit einem erneuten Doppelschlag, dieses Mal innerhalb von 52 Sekunden, von Philipp Heffler zum 6:1 war das Spiel praktisch für den NEV gelaufen. 

Zwar konnte Matthias Hornig nach Vorarbeit von Jamie Lindt und Marc Sprengnöder noch einen zweiten Neusser Treffer vor der letzten Pause erzielen, doch aber als Philipp Heffler in der 50. Minute und Stefan Dreyer in der 56. Minute besorgten den 8:2 Endstand für die Dinslakener Gastgeber.

Die Kobras setzen mit dem Ergebnis ein Ausrufezeichen bei der Generalprobe und egalisieren die Testspielniederlage vom Freitag in Neuss.

 

(Text: Eishockey in NRW / Bild: Neusser EV)

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