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Erwartungsgemäßer Füchse-Sieg gegen die Eisadler

Dass die Füchse aus Duisburg gemeinsam mit den Essener Moskitos die legitimen Topfavoriten auf den Regionalligatitel in dieser Saison sind ist nicht erst seit dem Spiel am Freitag gegen die Essener bekannt. 

Am Sonntagabend empfing das Team von Trainer Alexander Jacobs mit den Dortmunder Eisadlern einen weiteren Ruhrpottkonkurrenten in der corona-ausverkauften Jomizu Arena. 150 Zuschauer aus Duisburg waren zugelassen. Dass die Rollen vorab klar verteilt waren bedarf wohl keiner großen Erklärung und am Ende wurde es auch der erwartete Favoritensieg der Duisburger, wenn diese auch sehr fahrlässig zum Teil mit Ihren Chancen umgingen. 

 

Bereits von Beginn an machte der EVD klar, wer Hausherr ist. Die Füchse hatten viele Tormöglichkeiten und ließen wenig zu. Dennoch gingen die Gastgeber sehr nachlässig mit ihren Möglichkeiten um, was ein Blick auf die Torschussstatistik verrät. Dort stand es nach den ersten 20 Minuten 15:3 für Duisburg, jedoch auf der Tafel nur 1:0. Defensiv-Routinier Manuel Neumann, der selbst mal für den EHC Dortmund die Schlittschuhe schnürte bracht den EVD nach knapp 18 Minuten in Front. 

Auch nach den ersten Seitenwechsel bot sich den 150 Zuschauern vor Ort ein ähnliches Bild. Man hatte beinahe den Eindruck, dass einige Duisburger mehr für ihre eigene Statistik spielten, als im Mannschaftsverbund, das brachte auch Duisburgs Coach Alexander Jacobs nach der Partie zum Ausdruck,  und so konnten die Gäste ein ums andere Mal ausbrechen und Torhüterin Frederike Trosdorff im Füchse-Kasten testen. 

Auf der anderen Seite sorgte aber eine Einzelleistung des Finnen Henri Ruotsalainen in Unterzahl für Duisburgs 2:0 in Minute 28.

Selbiger sorgte dann in der 34. Minute nach einem Zuspiel des zweiten Kontingentspieler, dem Olympiateilnehmer Robert Lachowicz für klare Ergebnisverhältnisse. 3:0, so lautete schließlich auch der zweite Pausenstand. 

Der EVD blieb auch im Schlussabschnitt in seiner Favoritenrolle und ließ die Dortmunder zwar gelegentlich auf‘s eigene Tor kommen, machte aber nie den Anschein, das Spiel aus der Hand zu geben. 

Am Ende waren es Pawel Kuszka in der 43. Spielminute und Ex-Neuwieder Kevin Wilson mit einem Doppelschlag in der 53. und 54. Minute, die für den standesgemäßen Endstand von 6:0 sorgten. 

Unrter dem Strich steht ein erwarteter Sieg der Duisburger, ein Shutout für die 21jährige Frederike Trosdorff und eine Dortmunder Mannschaft, die sich an dieser Niederlage nicht messen lass muss und sollte. 

 

(Eishockey in NRW)

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