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Selbes Ergebnis, anderer Sieger im Vorbereitungsspiel zwischen Aachen und Troisdorf

Zwei Wochen ist es her, da traten die Aachener Grizzlies zum Vorbereitungshinspiel bei der Zweitvertretung des EHC Troisdorf an. Mit einer 8:4 Niederlage und einigen aufgedeckten Defense-Schwächen kehrte das Team von Trainer Emanuel Beckford, zurück zum Tivoli. 

Am Sonntag empfingen die Aachener die EHC 1b nun zum Rückspiel, Coronabedingt vor leeren Rängen, was besonders bitter für Aachens Coach Beckford war, da dies sein Abschied aus dem aktiven Dienst sein sollte und er fortan nur noch an der Bande tätig sein wird. 

 

Und tatsächlich schien sich in der Aachener Defensivarbeit einiges getan zu haben in den letzten zwei Wochen. Nach den ersten 20 Minuten trennten sich die beiden Bezirksligisten mit 0:0, was bedeutete, dass auch offensiv nicht allzuviel los war. Zwar gab es die eine oder andere Möglichkeit auf beiden Seiten, doch keines der Teams erzielte den ersten Treffer.

 

Tore fielen dann aber im mittleren Spielabschnitt umso mehr, nämlich 4 an der Zahl und zwar alle für die Gastgeber.

Den Anfang machten Patrick Büren in Minute 25 und Teamkollege Aaron Krings in Minute 32.  Beiden Treffern war eine Troisdorfer Strafzeit vorausgegangen. 

Nach 35 Minuten war Büren erneut an einem Treffer beteiligt, als er das entscheidende Zuspiel für Marc Schäfer lieferter, der auf 3:0 erhöhte.

Mit seinem Treffer zum 4:0 sorgte dchließlich Andreas Harward für einen, aus Aachener Sicht, entspannten Pausenstand.

 

Und auch nach dem Wechsel ging der Aachener Torrausch vorerst weiter: Patrick Büren erzielte nach nur eineinhalb Minuten im letzten Spielabschnitt das 5:0 für die Gastgeber, ehe Philipp Weidauer nach Vorarbeit von Raphael Kustermann auf 6:0 stellte.

Danach schienen die Grizzlies das Spiel in ihren Köpfen bereits gewonnen zu haben, es schlichen sich immer wieder altbekannte Defensivfehler ein. Die Folge waren 2 Treffer für die Dynamite 1b. In der 49. Spielminute traf zunächst Nicklas Dröge nach einem Elter-Zuspiel. 

Zwei Minuten später verkürzte Kevin Werner nach einem Pass von David Pazer auf 6:2. 

Es ging in die Schlussphase und es sollten noch einmal 4 Tore fallen, und zwar im Minutentakt. Jedoch nicht nur für den EHC. Der AEC merkte, hier läuft etwas nicht mehr nach Plan und zog noch einmal an. Schäfer und Van Hees brachten in Minute 53 und 54 die Grizzlies wieder auf 6 Tore Vorsprung. 

Zwar gelang es den Dynamites ihrerseits ebenfalls noch einmal mit einem Doppelschlag auf 4 Treffer heran zu kommen, doch die Tore von Daniel Fegus und Tobias Müller änderten nichts mehr am Aachener Heimtesterfolg.

 

Der nächste Test für den Aachener EC steht am Samstag an, dann geht es in die Moerser Enni-Eiswelt zum den Black Tigers Moers.

 

(Text: Eishockey in NRW / Bild: Wolff-Sportpress)

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