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Umgekehrter Klassenunterschied - Regionalligist Duisburg lässt Oberligisten Hamm keine Chance

Neben dem Duell der Dortmunder Eisadler gegen die Moskitos am Sonntag noch ein weiteres Ruhrgebietsduell. Die Duisburger Füchse empfingen in der heimischen Jomizu Arena die Hammer Eisbären zum Vorbereitungsrückspiel. Bereits am Freitag gab es diese Partie in Hamm, welche die Eisbären knapp für sich entscheiden konnten. Schon dort war kein Klassenunterschied zwischen dem Duisburger Regionalligisten und dem Hammer Oberligisten spürbar und dieser Eindruck sollte sich auch am Sonntag wiederholen.

 

Die Gastgeber erwischten zudem einen Traumstart ins Match. Nach bereits 2 gespielten Minuten führten die Füchse vor 300 Zuschauern, mehr waren Coronabedingt nicht zugelassen, durch Treffer von Tim Cornelißen und Kevin Wilson mit 2:0. Dem Cornelißen-Treffer war eine Überzahl der Füchse durch einer Ortweinstrafe wegen eines Bandenchecks vorausgegangen. 

Zwar wurden insgesamt nur 10 Strafminuten verhängt über die vollen 60 Minuten, 6 für Duisburg und 4 für Hamm, doch das Powerplayspiel beider Teams im ersten Spielabschnitt funktionierte. Denn such der dritte Treffer, und damit der Anschluss für die Eisbären fiel während einer Überzahl. Hammer Torschütze Kevin Orendorz verarbeitete eine Vorproduktion von Kraus und Thau zum 2:1 in Minute 10. 

Es blieb schließlich auch beim 2:1 für den EVD nach den ersten 20 Minuten. 

 

Auch in mittleren Spielabschnitt nutzten vor allem die Duisburger ihre Möglichkeiten. In der 25. Minute erhöhte Henri Ruotsalainen zunächst auf 3:1 für die Füche nach Vorarbeiten von Cespiva und Krämer. 

Doch damit hatten die Füchse noch nicht genug. Nach gut 32 Minuten musste Eisbären-Goalie Jendrik Allendorf die Scheibe zum vierten Mal passieren lassen. 

4:1 war dann auch der Pausenstand nach zwei Dritteln. 

 

Nachdem letzten Seitenwechsel versuchten sich die ersatzgeschwächten Eisbären, es fehlten unter Anderem Pietzko, Hemeier, Spacek, Lichnovski und Demuth, sich nich einmal gegen die drohende Testniederlage zu stemmen und so konnte Igor Furda den Rückstand Hamms noch einmal auf 2 Tore verkürzen. Das war in der 47. Spielminute. 

Doch auch der EVD reagierte und machte durch einen doppelten David Cespiva in Minute  51 und 53 endgültig alles klar. 

Zwar konnte Kevin Thau noch Hamms dritten Treffer markieren, doch es blieb anschließend beim verdienten 6:3 Heimerfolg für die Füchse Duisburg.

 

Am kommenden Wochenende gibt es für die Duisburger erneut die volle Ruhrgebietsdröhnung. Am Freitag geht es für das Team Alexander Jacobs zum Dauerkonkurrenten nach Essen. Am Sonntag erwartet man die Dortmunder Eisadler zum Heimduell. 

Auch die Hammer Eisbären sind sowohl am Freitag, als auch am Sonntag wieder im Einsatz. Am Freitag empfängt die Hoja-Mannschaft den letztjährigen Regionalligakonkurrenten der Ratinger Ice Aliens um Chefcoach Andrej Fuchs und am Sonntag reisen die Hammer dann in Rheinlandhalle zum Oberligakonkurrenten nach Krefeld. 

 

(Eishockey in NRW)

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