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Klassenunterschied? Fehlanzeige! Füchse verlieren in letzter Minute in Hamm

Ruhrpottduell am Freitagabend. Die Hammer Eisbären empfangen die Füchse Duisburg. Oberligist gegen Regionalligisten. Noch in der letzten Saison wäre dieses Duell noch umgekehrt gewesen, denn da spielten die Duisburger noch in der Oberliga und Hamm in der Regionalliga West. In Folge der Corona-Pandemie gingen die Füchse eine Liga tiefer, während die Eisbären die Möglichkeit nutzten in die Oberliga zu rücken. Doch einen Klassenunterschied konnte man von Beginn an nicht ausmachen. 

 

Die beiden Ruhrgebietsteams verzichteten auf langes abtasten und spielten sich sehr schnell einige Chancen heraus. Tore sollten im ersten Abschnitt jedoch nicht fallen. Zwar hatten die Eisbären nach 6 Minuten ihr erstes Überzahlspiel, doch die Füchse standen auch in Unterzahl sehr kompakt und diszipliniert, sodass sich die Mannschaft von Alexander Jacobs immer wieder befreien konnte. 

Doch auch 2 eigene Powerplays blieben seitens der Duisburger Truppe ungenutzt, was nicht zuletzt Eisbären-Goalie Sebastian May zu verdanken war. 

 

Der erste Treffer der Partie ließ insgesamt eine gute halbe Stunde auf sich warten, bis der Finne Henri Ruotsalainen mit einem Shorthander die Gäste in Führung brachte. 

Die Stimmung bei den nur 150 erlaubten Heimfans war dennoch super, insbesonderen, da die Antwort der Eisbären nur zweieinhalb Minuten später in Person von Florian Kraus folgte. Der ehemalige Moskito verwandelte ein Zuspiel von Kevin Orendorz zum Hammer Ausgleich. 

Doch auch die Füchse wussten ihrerseits passend zu reagieren und erzielten nur eine Minute nach dem Ausgleich die erneute Führung durch Leonardo Stroh. 

 

Die Partie war bereits denkbar spannend und steuerte im letzten Spielabschnitt schließlich auf ihren Höhepunkt hin.

Als die Füchse in der 46. Minute in Unterzahl gerieten nutzten die Gasgeber ihr Powerplay zunächst zum Ausgleich durch Kevin Thau (47.). 

Der Jubel über den Ausgleich war noch nicht ganz verhallt, da schlug es erneut hinter Füchse-Keeper Renkewitz ein und Hamm führte durch Igor Furda mit 3:2.

Als nur noch knapp 3 Minuten auf der Uhr waren brachte Leon Taraschewski die Duisburger wieder ins Spiel. Jeder stellte sich auf eine Overtime in diesem spannenden Match ein. Jeder? 

Eisbär Kevin Thau hatte offensichtlich keine Lust auf eine Extraschicht und besorgte mit seinem zweiten Treffer nur eine Minute vor der Schlusssirene den entscheidenden Treffer zum 4:3 für Hamm. 

 

Bereits am Sonntag sehen sich die beiden Teams wieder, dann geht es in der Duisburger Jomizu Arena ins Rückspiel. 

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