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Moskitos überzeugen auch bei Heimpremiere - McLeod an 6 von 7 Toren beteiligt

Bereits am Freitag demonstrierten die Essener Moskitos in ihrem ersten Testspiel der Saison in Dinslaken, wieso sie als einer der Top-Favoriten auf den Regionalliga-West-Titel in die Saison gehen werden.

Am Sonntagabend stand dann direkt das Vorbereitungsrückspiel gegen die Kobras am Essener Westbahnhof an. Wie erwartet gaben sich die Gastgeber vor 465 Zuschauern vor Ort und Weiteren im angebotenen Livestream der Moskitos keine Blöße und zogen bereits in Spiel 2 ihrer Testspielphase die Schrauben an, allen voran der kanadische Routinier Aaron McLeod. Dieser war an insgesamt 6 der 7 Essener Tore beteiligt, erzielte einen Treffer selbst und assistierte bei 5 weiteren.

 

Dabei sah es nach dem ersten Spielabschnitt gar nicht nach einer eindeutigen Angelegenheit aus. Zwar erwischten die Stechmücken um Cheftrainer Frank Petrozza einen Blitzstart und gingen nach knapp zwei gespielten Minuten durch Julian Stevens nach Vorarbeit von Günther und McLeod bereits in Führung, doch das sollte über die ersten 20 Minuten der einzige Treffer bleiben. Chancen gab es dennoch einige viele, die aber allesamt ungenutzt blieben. Insgesamt dominierten die Ruhrpottler die Partie von Beginn an.

 

Auch ESC-Coach Frank Petrozza schien die Chancenausbeute seiner Mannen nicht gefallen zu haben und so lässt sich nur vermuten, dass genau dieser Punkt Inhalt seiner Kabinenansprache in der ersten Pause war. Denn umgehend nach dem ersten Seitenwechsel wollten die Moskitos den zweiten Treffer unbedingt erzwingen und un Minute 24. landete der Puck dann auch zum zweiten Mal hinter Kobras-Goalie Ken Passmann. Es war übrigens das einzige Tor ohne McLeod'sche Beteliligung, als Stevens die Scheibe für Raphael Palmeira-Kerkhoff auflegte. 

Das nächste mal jubelten, wenn auch etwas überraschend, nicht die Hausherren, sondern die Dinslakener Gäste dank Martin Benes, der Henrik Müllers Zuspiel in den Kasten von Essens Goalie Fabian Hegman unterbrachte.

Angestachelt vom Dinslakener Anschlusstreffer zogen die Moskitos das Tempo noch weiter an und nutzten eine Strafzeit von Dinslakens Maurice Musga gnadenlos zum 3:1 durch Andre Huebscher.

In Minute 34 herrschte dann einmal so richtig Aufregung, als sich Essens Marc Zajic und Dinslakens Jerome Baum ihre "Standpunkte" handfest unterstrichen. Die Folge war ein frühzeitiger Ausflug unter die Duschen der Eissporthalle Essen-West.

Die Gastgeber übernahmen nun endgültig das Zepter im Mittelabschnitt und so sorgten Aaron McLeod (37.) und Essens Top-Torjäger der vorangegangen Spielzeit, Enrico Saccomani (39.), für die 5:1-Vorentscheidung.

 

Im dritten und letzten Spielabschnitt konnten die Kobras den Druck auf ihr Tor immer mal wieder entlasten und nach vorne mitspielen. Bereits nach 30 Sekunden schürte Alexander Richter noch einmal eine kleine Hoffnung bei den mitgereisten Kobras-Fans, als sein Schlagschuss unhaltbar zum 5:2 im Essener Kasten  einschlug, 

Doch durch das Spiel nach vorne waren die Gäste immer wieder den schnellen und kontrollierten Angriffen der Moskitos ausgesetzt  und mussten daher in Minute 45 und 48 noch die Treffer 6 und 7 der Gastgeber durch Gorski und Huebscher hinnehmen. 

 

Die Moskitos Essen überzeugen auch in ihrer Heimpremiere erwartungsgemäß und unterstreichen noch einmal die Titelambitionen in der Regionalliga West. Aber auch Kobras-Coach Milan Vanek wird sicherlich wieder einige Erkenntnisse gewonnen haben, die er bereits am kommenden Wochenende  gegen Neuss umsetzen wird. Dort gibt es dann ein Wiedersehen für Dinslakens-Goalie Ken Passmann mit den alten Teamkollegen. 

Die Moskitos hingegen reisen Freitag zunächst zum Neu-Oberligisten Herford, ehe es am Sonntag zum "Ruhrpottderby" nach Dortmund geht. 

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