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Füchse unterliegen ausgeruhteren Krefeldern

Mit einem 14:2 Sieg am Samstag über den Neusser EV feierten die Duisburger Füchse den Auftakt ihrer Testspielphase. Nur einen Tag später reiste die Mannschaft aus Duisburg-Neudorf in die Krefelder Rheinlandhalle zum Oberligstenteam des KEV. Noch in der letzten Saison spielten die beiden Mannschaften in der Oberliga Nord gegeneinander, jedoch sahen sich die Duisburger coronabedingt gezwungen in die Regionalliga zu gehen. 

Die Partien aus der letztjährigen Hauptrunde der Oberliga Nord gingen mit 5:11, 7:2, 2:5 und 6:5 allesamt an die Füchse. 

Man konnte das Spiele der Füchse beim KEV also durchaus auch als, wenn auch frühen, Gradmesser für das neu formierte Team sehen und nach 60 Minuten musste man wenigstens anerkennen, dass das Ergebnis zwar in Ordnung geht, jedoch nicht ganz dem Spiel der Füchse gerecht wird.

Denn das gesamte Match war an sich durchaus spannend, doch die Krefelder, die bereits voll im Wettbewerbsmodus sind, dank einigen bereits absolvierten Vorbereitungsspielen, gingen letztlich mit ihren Möglichkeiten effektiver um, benötigten aber auch einige Anläufe um die Scheibe über die Linie zu bekommen. 

 

Beide Kontrahenten starteten erwartungsgemäß motiviert und zeigten eine starke Defensivarbeit, inklusive einem starken Unterzahlspiel. Krefeld gelang erst im dritten Powerplay die Führung in Minute 18. durch Philipp Kuhnekath nach einem Zuspiel von Niklas Postel. Beide Akteure standen bereit in der letzten Spielzeit für das DEL-Team der Krefeld Pinguine auf dem Eis und konnte dort 8 bzw. 3 Scroingpunkte für sich verbuchen.

 

Im mittleren Drittel ging es dann ähnlich weiter. Beide Teams hatten zwar ihre Möglichkeiten, konnte jedoch keinerlei Kapital aus diesen schlagen bis Youngster Michael Schaaf in der 32. Spielminute die Krefelder Führung auf 2:0 ausbaute. 

Die Partie wurde jetzt noch einmal offener geführt und so ließ die Duisburger Antwort in Person von Henri Routsalaienen nicht lange auf sich warten. Genauer gesagt nur gute dreieinhalb Minuten. Der Finne, der zuletzt in Frankreich aktiv war nutzte ein zuvor gelungenes Zusammenspiel von Ex-Hammer-Eisbär Marvin Cohut und Ex-Bergisch-Gladbacher Peter Zirnow zum 2:1 Anschlusstreffer für den EVD.

Doch erneut nur 3 Minuten später stellte ein weiterer Krefelder Youngster, nämlich Alexander Blank, den 2-Tore-Vorsprung für den KEV wieder her. 

 

Vorentschieden wurde die Partie schließlich nach 37 Sekunden im dritten und letzten Spielabschnitt. Adam Kiedewicz, schob nach einer Co-Produktion von Grygiel und Blank das Spielgerät zum vierten Mal über die Duisburger Torlinie. Der gebürtige Pole gehörte bereits in der letzten Oberligasaison zu den erfolgreichsten Scorern des KEV.

Schlussendlich fanden die Duisburger kein Mittel mehr um noch einmal ergebnistechnisch heranzukommen und mussten in Minute 54 einen zweiten Blank-Treffer hinnehmen. 

 

Der EVD unterliegt ausgeruhteren Krefeldern am Ende mit 5:1, hat aber dennoch spielerisch erneut beweisen können, wieso die Füchse als einer der Top-Favoriten auf den Regionalliga West Titel gehandelt werden. Am Freitag reisen die Duisburger dann zu Neu-Oberligist Hamm, das Rückspiel in der Jomizu Arena folgt am Sonntag.

 

(Eishockey in NRW)

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