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Hobbyteams zeigen in Dortmund, wie Eishockey in Coronazeiten funktioniert

Dortmund am 05.09.2020. Endlich wieder Eishockey. 
 
Corona zum Trotz fand am letzten Wochenende zum bereits zweiten Mal der Gummibärenbanden-Cup in Dortmund statt.
Die Gummibärenbande, eine Mannschaft, die aus Spielern aus ganz Nordrheinwestfalen (Dortmund, Gelsenkirchen, Mühlheim, Essen, Ratingen, Düsseldorf, Krefeld, Moers) besteht und zugleich Gast- und Namensgeber des Turniers ist, tritt nur bei diesen Turnieren in dieser Konstellation an. Coronabedingt musste das Teilnehmerfeld  im Vergleich zum Vorjahr verkleinert werden und so gingen 7 statt 10 Teams an den Start. Dank einer engen Zusammenarbeit mit den Eisadlern Dortmund war die Veranstaltung des Turnieres in diesem Jahr überhaupt möglich.
Die ausgewählten Teams waren den Gummibären aus bereits anderen Turnieren oder Freundschaftsspielen bekannt. Den Turnierauftakt durften die Pink Ponys, die als Favorit auf den Turniersieg galten, gegen das Team vom Best of Sommereis bestreiten und diese sorgten direkt für die erste Überraschung. Das Best of Team schlug die Ponys. Über das gesamte Turnier blieb jedes Spiel offen und es folgten zahlreiche Überraschungen.

Das Team vom ESC Trier beispielsweise, das neben den Gastgebern als einziges verbliebenes Team aus dem letzten Jahr antrat, zeigte zwar großen Kampfgeist, am Ende des Turnieres reichte es aber lediglich für einen Punkt auf dem Tableau durch ein Unentschieden im letzten Spiel gegen die Old Ducks.

Diese, sowie die Herforder Devils hingegen zeigten sich mit einem schnellen Spiel und es flogen auch mal die Fetzen, als diese aufeinander trafen.

Feucht fröhlich ging es dafür bei den Sutteranern her. Bewaffnet mit einem großen Glasbehälter gefüllt mit Nimm2-Schnaps spielten sie sich teilweise schwankend bis ins Halbfinale.

Die vorhin erwähnten Pink Ponys, ließen in den Begegnungen nach dem Auftakt die Gegner garnicht ins Spiel kommen und ließen den ein oder anderen Goalie ganz schön alt aussehen. Doch die, wie bereits erwähnt, größte Überraschung brachte das Best of Sommereis Team auf's Eis.

Denn die Mannschaft wuchs in jeder Partie der Gruppenphase über sich hinaus. Lediglich gegen den Gastgeber blieben Punkte aus. Ein Wiedersehen der beiden Teams gab es dann noch einmal im Finale. Doch auch dort bewiesen die Gummibären die breitere Stärke und so holte sich der Gastgeber nach dem verpatzten Finale im letzten Jahr dieses Mal den Siegerpokal.

 

Am Ende des Turnieres sahen die Endplatzierungen dann also wie folgt aus:

 

 

 

 

7.Platz: ESC Trier

6.Platz: Old Ducks Krefeld

5.Platz: Herforder Devils

4.Platz: Pink Ponys

3.Platz: Sutter

2.Platz: Best of Sommereis 

1.Platz: Gummibärenbande 

 

Bei der Siegerehrung gab es neben den Pokalen und Urkunden für die Platzierungen auch noch weitere Auszeichnungen. Trier sicherte sich mit den wenigsten Strafzeiten den Fair Play Pokal und Sutter holte sich mit den wenigsten Gegentoren die Auszeichnung für den besten Goalie.

 

Das Turnier ist das beste Beispiel dafür, dass der Sport unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen möglich ist. Über den gesamten Tag kamen immer wieder Spieler auf das Orgateam zu und bedankten sich für diese Möglichkeit mit dem Turnier. Aufgrund der 30er Regel mit Kontaktsport fallen leider in allen geschlossenen Hallen Turniere weg. Für den Breitensport stehen auch noch die Ligabetriebe zum Teil auf der Kippe. Umso glücklicher waren alle, dass dieses Turnier stattfinden konnte und ein Erfolg auf ganzer Linie wurde. 

 

Eishockey mit Corona ist möglich: GEMEINSAM!

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