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Video-Ligentagung bringt keine Erkenntnisse

Am Samstag fand zwischen dem Eishockeyverband Nordrhein Westfalen, den aktuellen Regionalligisten und einigen anderen Vereinen eine weitere Ligentagung statt, wenn auch online. 

Laut einigen Aussagen gab es zwar einen regen und konstruktiven Austausch zwischen allen Beteiligten, jedoch endete das Meeting ohne echte Erkenntnisse bzgl. Ligengestaltung etc, was aber auch der noch vorherrschenden Situation rund um das COVID-19-Virus geschuldet ist.

Zunächst bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen das Virus auf einzelne Vereine haben wird, insbesondere in finanzieller Hinsicht, aber auch inwieweit ein Spielbetrieb in der neuen Spielzeit gestaltbar ist.

Sobald wir etwas erfahren, werden wir Euch informieren.

 

Hier noch ein paar Vereinstatements:

 

EG Diez-Limburg: 

 

"Liebe Rockets-Fans,

 

wie Ihr ja sicherlich wisst, fand am Samstag eine Ligentagung als Videoschalte statt, an der alle Teams aus der Regionalliga West und auch Vertreter aus der Landesliga sowie ein Vertreter der Oberliga und ein Vertreter des DEB teilgenommen haben. 

 

Wie wir hatten sicherlich auch die anderen Vereine gehofft, dass wir gemeinsam danach einen Schritt weiter wären als wir es tatsächlich sind. Faktisch aber stehen wir noch immer am Anfang einer Ligenplanung, von der wir nicht wissen, in welche Richtung sie sich entwickeln wird. Wir haben ein klares Bekenntnis abgegeben zu einer starken Regionalliga, die - so der Wunsch aller - auch in der Breite wieder an Teams gewinnt. Wir prüfen als Verein aber weiterhin alle Möglichkeiten, die sich uns bieten - das ist unsere Verpflichtung den Fans, Sponsoren und Spielern gegenüber. 

Unser Appell ist daher eindeutig: Lasst uns gemeinsam Lösungen für alle Vereine finden und nicht weiter Zeit verstreichen, weil wir uns hinter der Fragestellung "verstecken", was denn im Oktober oder November wegen Corona überhaupt möglich ist. Wir brauchen ein klares Ziel und eine klare Planung! Ansonsten verlieren wir wertvolle Zeit! Dass wir unseren Plan im Oktober oder November dann an die aktuelle Corona-Lage anpassen müssen, ist doch selbstverständlich. Aber es hilft uns nicht, einfach nichts zu tun, weil es ja Corona gibt. So riskieren wir die Zukunft unserer Liga und auch der Vereine!

Wir werden weiter den Austausch untereinander und mit dem Verband forcieren. Wir wissen, dass dies auch die anderen Vereine tun werden. Sobald wir neue Infos haben, werden wir Euch selbstverständlich informieren.

Danke für Euer Verständnis!

Eure Rockets" 

 

Herforder EV: 

 

"Die Videokonferenz des EHV NRW zum Thema Regionalliga war aus unserer Sicht lediglich eine erste Momentaufnahme. Angesichts der unklaren wirtschaftlichen Situation und möglicher Rückschläge durch weitere Corona-Wellen tun sich alle Vereine schwer, definitive Entscheidungen für eine Liga zu treffen. Für den EHV NRW ist es sehr schwierig, auf dieser Grundlage Ligen aufzustellen und Planungen zu machen. Man wird hier in den kommenden Wochen weiter schauen und sprechen müssen. Wirklich definitive Aussagen gab es kaum, und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass selbst diese in einiger Zeit wieder überholt sein könnten.

Am Grundproblem, dass es einfach zu wenig Teams für eine attraktive Regionalliga gibt, hat sich - naturgemäß - nichts geändert. Hier ist eher ein weiterer Rückgang zu befürchten. Den Verband hierfür verantwortlich zu machen, zeugt aus unserer Sicht von wenig Sachverstand.
-Der Vorstand-"

 

Eisadler Dortmund:

 

"Beim Online-Meeting der Regionalligisten und weiterer Vereine, an dem auch die Eisadler Dortmund teilnahmen, gab es im Rahmen der Video-Konferenz einen intensiven Meinungsaustausch, ohne allerdings ein konkretes Ergebnis. Zum einen erschwert die aktuelle Corona-Situation jegliche konkrete Planung, zum anderen wurden erneut die unterschiedlichen Bedingungen der einzelnen Standorte deutlich. Da ist Vieles noch in Bewegung, so dass weitere Erörterungen notwendig sind und folgen werden."

 

(Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW)

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