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Dieser Sieg könnte noch enorm wichtig werden!

Die Dortmunder Eisadler haben am Sonntagabend einen enorm wichtigen Sieg mit Blick auf den Regionalligaaufstieg beim ESV Bergisch Gladbach geholt. In einer spannenden Partie, in der es zunächst nach einer faustdicken Überraschung aussah konnte sich der Landesligameister am Ende mit 4:6 durchsetzen und benötigt nun im letzten Spiel am kommenden Freitag nur einen Punkt um den sportlichen Aufstieg klar zu machen. 

Eineinhalb Minuten waren gerade einmal gespielt, als das erste Mal in der Eissportarena Bergisch Gladbach gejubelt wurde. Dragos Petrica hatte den Gastgeber nach einem Pass von Marius Hornig früh in Führung gebracht. 

Der Treffer schien den RealStars jede Menge Selbstbewusstsein verliehen zu haben, denn der ESV zwang die favorisierten Eisadler in den ersten Minuten immer wieder zu Fehlern und konnten in Minute 9 die Führung durch Pawel Kuszka entsprechend auf 2:0 ausbauen. 

Die Dortmunder Gäste wirkten verunsichert, oder wenigstens unkonzentriert und spätestens nachdem Peter Zirnow das Spielgerät ein drittes Mal hinter Sven Rotheuler platziert hatte, roch es nach einer echten Überraschung. 

Doch wer die Gäste von der Strobelallee kennt, der weiß, in dieser Saison sind auch 3 Tore keine sichere Bank gegen die Dortmunder. In der 13. Minute nutzte Kevin Peschke die Gunst eines Powerplays zum 3:1 und in der 17. Minute sorgte ein Doppelschlag von Kevin Peschke, erneut in Überzahl, und Michael Alda für den 3:3 Ausgleich noch vor dem Seitenwechsel. 

Kaum aus den Kabinen legten die RealStars erneut einen Blitzstart hin, als sich Luca Hellingrath die Scheibe während eines Dortmunder Powerplays schnappte und den ESV Bergisch Gladbach noch einmal in Front brachte. 

Erneut kamen aber die Dortmunder, die jetzt endgültig ihr Spiel aufzogen, zurück in die Partie. Und so traf Matthew Schön in Minute 28 zum erneuten EAD-Ausgleich. 

6 Minuten später drehten die Eisadler dann in Person von Kevin Peschke die Partie endgültig zu ihren Gunsten. Beim Stand von 4:5 ging es zum letzten Mal in die Umkleiden.

Der dritte Spielabschnitt war eng und keine Mannschaft konnte so recht Kapital aus den eigenen Möglichkeiten schlagen, bis EAD-Routinier Malte Bergstermann nach Zuspiel von Matthias Bräunig zum entscheidenden 4:6  und zum Endstand in der 55. Minute traf.

(Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW / Foto: Dortmunder Sportfotografie)
(Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW / Foto: Dortmunder Sportfotografie)

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