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Neuwied sweept sich ins Finale, EGDL führt erneut. Ein Derby im Finale?

Seit Freitagabend stehen die ersten 50% des Finales der Eishockey Regionalliga West fest. Der EHC „Die Bären“ Neuwied konnten auch ihre dritte Partie gegen Titelverteidiger Herford gewinnen und sweepten sich ins diesjährige Finale. 

Anders beim beim rund 60 Kilometer entfernten Kontrahenten aus Diez. Die Rockets haben zwar ihr Heimspiel gegen die Eisbären aus Hamm ebenfalls gewonnen, müssen aber aufgrund der Niederlage in Hamm am verganenen Sonntag noch einmal am kommenden Sonntag im Ruhrgebiet ran und je nach Ergebnis sogar am kommenden Freitag ins entscheidende fünfte Spiel.

 

Aller guten Dinge sind drei.

 

Es ist geschafft, der EHC Neuwied steht im Finale der Eishockey Regionalliga West. Mit einem überzeugenden 8:4 siegten die Bären auch im dritten Halbfinale gegen den Herforder EV und sweepten sich damit ins Endspiel. Während der Partie ließ der Finalist keinen Zweifel bei den über 1200 Zuschauern im heimischen Icehouse aufkommen, dass es mit dem Einzug nicht klappen würde.

In der 7. und 8. Minute sorgten Jeff Smith und Stephan Fröhlich für einen frühen, komfortablen 2-Tore-Vorsprung.

Maximilian Wasser ließ diesen in der 15. Minute in einem Powerplay auf 3 anwachsen, ehe Killian Hutt 9 Sekunden vor der ersten Pause für ein Lebenszeichen der Herforder Gäste sorgte. 

Abschnitt Nummer zwei verlief relativ ähnlich. Erneut erzielten die Hausherren zunächst 2 Treffer. Dieses Mal waren es Kevin Wilson (25.)  und erneut Stephan Fröhlich (28.), die mit ihren Toren zum 5:1 die Vorentscheidung besorgten. 

Und wieder war es eine Überzahl, die Herford den zweiten Treffer der Partie durch Gulliaume Naud in Minute 35 bescherte, doch dieses Tor war bereits jetzt reine Kosmetik, denn die Bären machten unbeeindruckt weiter in Person von Kevin Wilson (38.). 

Beim Stande von 6:2 ging es schließlich zum letzten Pausentee.

Nachdem Schahab Aminikia (45.) auf 7:2 hochschraubte konnten die Ice Dragons noch durch Killian Hutt (50.) und Max Droick (53.) auf 7:4 heran kommen. 

Der Herforder EV versuchte noch einmal alles um das drohende Saisonende zu vermeiden und so nahm Jeff Job sogar HEV-Goalie Jendrik Allendorf frühzeitig zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch Kevin Wilson erkannte die Möglichkeit und schnürte mit seinem Emptyneter seinen Dreierpack, sowie den 8:4 Endstand.

Neuwied feiert den Finaleinzug und hofft sicherlich auf ein Finalderby, während für den Herforder EV nun die Saison beendet ist.

 

(Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW / Foto: EHC Neuwied)

Serie der Heimsiege - EGDL übernimmt die Führung gegen Hamm.

 

Nach dem Heimsieg der EG Diez-Limburg am vergangenen Freitag und dem Heimsieg der Hammer Eisbären am letzten Sonntag, folgte am Freitag der dritte Heimsieg dieser Halbfinalserie. Logischerweise waren es die EGDL Rockets, die nun die Serie mit 2:1 anführen und am Sonntag einen ersten Matchpuck in Hamm haben.

Vor über 600 Zuschauern, davon ca. 250 aus Hamm, lieferten sich die beiden Teams drei spannende Drittel an deren Ende die EGDL mit 4:2 als Sieger vom Eis ging. Die vielen Gästefans und die Heimfans sorgten indes für eine tolle Atmosphäre.

Am Anfang der Partie sah es danach aus, als wolle keines der Teams den ersten Fehler machen und in Rückstand geraten. In Minute 12 sorgte dann aber RJ Reed nach einer Vorlage von EGDL-Kapitän Kevin Lavallee für die 1:0 Führung der Rockets. Und das Duo schlug Lavallee/Reed schlug in der 19. Minute noch einmal mit voller Wucht zu und sorgte für den 2:0 Pausenstand.

In zweiten Spielabschnitt wurde die Partie etwas zerfahren, nachdem Andre Bruch den Puck nach einem Zuspiel von Kyle Piwowarczyk zum dritten Mal im Tor von Eisbären-Goalie Sebastian May versenkte. 

Ergebnistechnisch sah es nun nach einer recht sicheren Sache für die Hausherren aus, aber die Eisbären waren noch lange nicht geschlagen. In Minute 35 erzielte Maik Ortwein den ersten Hammer Treffer in dieser Partie. Mit 3:1 für die EGDL ging es zum letzten Mal in die Kabinen.

Und wie bereits angemerkt war die Truppe aus dem Ruhrgebiet noch nicht geschlagen und so brachte Kevin Trapp die Eisbären mit seinem Anschlusstreffer zum 3:2 endgültig zurück ins Spiel. Beide Hammer Tore waren zudem die Folge eines Powerplays.

Hamm wollte den Ausgleich, die EGDL den Siegtreffer. In letzte Konsequenz setzte Eisbären Coach Ralf Hoja auf einen Feldspieler mehr und nahm Goalie Sebastian May vom Eis. In Folge eines Scheibenverlustes platzierte Pierre Wex eine Sekunde vor Schluss aber das Spielgerät im leeren Eisbärenkasten und sorgte somit für den 4:2 Endstand für die Rockets. 

Am Sonntag hat das Team von Trainer Frank Petrozza nun in Hamm die Möglichkeit dem EHC Neuwied ins diesjährige Finale zu folgen.

 

(Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW / Fotos: fischKoppMedien)

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