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EGDL und Hamm gleichauf, Neuwied erspielt sich ersten Matchball

Es ist PlayOff-Zeit in der Eishockey Regionalliga West, um genau zu sein, ist Halbfinalzeit! Die Top 4 der PrePlayOffs spielen die zwei Finalteilnehmer aus und das bedeutet, nur ein Sieg zählt. 

 

Rockets und Eisbären feiern Heimsiege.

 

Und drei der vier Teams konnten am vergangenen Wochenende einen Sieg für sich verbuchen.

Im Duell Erster der PrePlayOff-Tabelle gegen den Vierten traf die EG Diez Limburg am Freitag vor heimischen Publikum auf die Hammer Eisbären.

In einem Spielabschnitt, geprägt von der einen oder anderen Nickeligkeit, gingen die Gäste aus dem Ruhrgebiet früh durch einen Unterzahltreffer von Kevin Trapp in Führung (5.), den aber Konstantin Firsanov 22 Sekunden vor der ersten Pause für die Rockets egalisierte. 

Kurz nach dem ersten Seitenwechsel schlug es  innerhalb von 4 Minuten dreimal hinter Eisbären-Goalie Sebastian May ein. Alexander Seifert (24.), RJ Reed (26.) und Kevin Lavallee (28.) schraubten den Spielstand auf 4:1 für die Hausherren hoch. 

Auch in Schlussdrittel ließen die Gastgeber keinen Zweifel an ihrem Sieg in diesem Spiel aufkommen und gingen am Ende verdient mit 6:2 vom Eis und mit 1:0 in der Best of Five Serie in Führung.

 

Das zweite Aufeinandertreffen der beiden Teams vor knapp 630 Zuschauern am Sonntag verlief anders. Niemand schien in der eigenen Defensive zunächst zuviel riskieren zu wollen. Dazu kamen zwei stark aufgelegte Goalies, die ihrerseits viel Schärfe aus den gegnerischen Angriffen nahmen. 

Erst David Lademann brach den Torfluch nach knapp 22 Minuten und brachte die EG Diez Limburg mit 0:1 nach vorne. Es sollte aber auch zugleich der letzte Treffer der EGDL an diesem Abend bleiben. 

In Minute 37 glich Thomas Lichnovsky für die Hammer Eisbären aus und 17 Sekunden nach der letzten Pause besorgte Dustin Demuth die Führung der Gastgeber. So weit so knapp, doch auch dieses Spiel war immer wieder geprägt von kleinen Zwistigkeiten und so nutzte erst Milan Svarc eine einfache Überzahl  in der 52. Minute zu‘ 3:1 und anschließend, in Minute 59 machte Igor Furda in Folge eines 5 gegen 3 für Hamm mit seinem 4:1 slles klar und glich damit die Serie aus. Mindestens zwei Spiele werden wir also von diesen beiden Teams noch zu sehen bekommen.

(Foto: fischKoppMedien)
(Foto: fischKoppMedien)

Wochenende nach Maß für die Bären.

 

Der EHC Neuwied machte es nicht ganz so spannend, wie Diez und Hamm. Zwar stand es im ersten Spiel am Freitag 15 Minuten vor Ende der Partie gegen den Herforder EV „nur“ 1:1 durch Tore von Luca Häufler (17., HEV) und Jeff Smith (19., EHC) , doch am Ende setzten sich die Bären mit 4:2 durch. 

Fabian Staudt brachte die Gäste aus Ostwestfalen vor knapp 900 Fans nach 46 Minuten erneut in Führung, doch die Hausherren fanden, in Person von Sam Aulie, nur 3 Minuten später eine adäquate Antwort in einer Überzahl und glichen zum 2:2 aus. 

Der Doppelschlag von Jeff Smith, der damit einen Dreierpack schnürrte, in der der 59. unf 60. Minute brachte schließlich die 4:2 Entscheidung.

 

Entgegen der ersten Partie am Freitag war der EHC am Sonntag im Herforder „kleinen Felde“ von Anfang an die dominierende Mannschaft. Bereits in der 2. Spielminute traf Jeff Smith zum 0:1. Nach 14 Minuten erhöhte Schahab Aminikia die Neuwieder Führung auf 0:2 und eine gute Minute nach dem ersten Pausentee erhöhte Sam Aulie auf 0:3. 

Jeff Smith (28.) und Kevin Wilson (34.) besorgten die Entscheidung noch vor der letzten Pause. 

Trotz aller Herforder Bemühungen konnte einzig Gulliaume Naud 11 Sekunden vor Ende des Spiels einen glänzend aufgelegten Justin Schrörs überwinden und verhinderte so zumindest einen Shutout. 

Nach 2 Niederlagen steht der Titelverteidiger aus am Freitag in Neuwied unter Siegzwang, will man nicht vorzeitig die Segel in diesem Jahr streichen.  

(Foto: Jürgen Feyerabend -Herforder EV / Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW)
(Foto: Jürgen Feyerabend -Herforder EV / Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW)

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