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11-minütige Aufholjagd reicht nichts aus - Wiehl fügt Dortmunder Eisadlern die erste Saisonniederlage zu

Zweimal kam es in dieser Saison bereits in der Hauptrunde der Eishockey Landesliga NRW zum Aufeinandertreffen der beiden Top-Teams der Liga, zweimal gingen die Dortmunder Eisadler bisher als Sieger aus der Partie. Am Sonntag folgte nun also das Hinspiel in der Qualifikationsrunde zur Regionalliga zwischen den Wiehler Penguins und den Dortmundern, die, in gewohnter Weise, wieder einige Anhänger mit nach Wiehl brachten. Insgesamt fanden 150 Zuschauer den Weg in die Eissporthalle nach Wiehl und die sahen vor allem ein hochmotiviertes Heimteam aufspielen, welches bereits nach den ersten 20 Minuten mit 4:0 gegen den Landesliga-Meister aus dem Ruhrgebiet führten. 

Yannik und Patrick Beste brachten die Gastgeber mit ihren Treffern in der 5. und 8. Spielminute zunächst mit 2:0 nach vorn, ehe Stefan Streser (13.), und Marco Kosche (20.) die Wiehler Führung auf 4:0 hochschraubten. Für die Eisadler eine ungewohnt, neue Situation. Zwar hatten die Ruhrgebietler im ersten Durchgang durchaus ihre Möglichkeiten, doch das Team um Trainer Waldemar Banaszak wusste kein Kapital aus diesen Chancen schlagen.

Nach dem Seitentausch hatten die Dortmunder dann mehr Spielanteile, doch das Scheibenglück blieb weiterhin aus und so blieb das Tor von Lennart Pniewski zum 5:0 für die Wiehler Penguins der einzige Treffer im Mittelabschnitt.

Doch das Spiel war noch nicht vorbei und die Eisadler feuerten von Beginn des Schlussdrittels an aus allen Rohren. 21 Torschüsse standen am Ende der Partie für das letzte Drittel auf dem Spielbericht für die Dortmunder. Und tatsächlich sollten die EAD-Bemühungen noch einmal Früchte tragen. Eisadler-Kapitän Malte Bergstermann machte den Anfang in Minute 45 und nach den Toren von Nikolas Bitter in der 50. und 53. Minute schien das Spiel plötzlich wieder offen zu sein. Das erkannten auch Tim Linke und Matthew Genest-Schön, die innerhalb von einer Minute das Spiel wieder auf Null stellten (54., 55.).

Am Ende sollte die Dortmunder Aufholjagd aber nicht belohnt werden, denn Philip Felföldy traf in der 57. Spielminute zu entscheidenden 6:5 für die Wiehler Penguins. 

Die Eisadler müssen nun nach 19 Siegen am Stück ihre erste Saisonniederlage verarbeiten, ehe es am 28. Februar auf heimischem Eis gegen den Neusser EV weiter geht.

(Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW / Foto: Günther Wolff - Wolff-Sportpress)
(Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW / Foto: Günther Wolff - Wolff-Sportpress)

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Kommentare: 2
  • #1

    Ich (Montag, 17 Februar 2020 20:27)

    Vor dem 6:5 ein nichtgeahndeter Ellenbogencheck.... Schiedsrichter Leistung unterirdisch....

    Zudem Tor für Wiehl gegeben obwohl Puck auf der Linie liegt.... Klares Tor für Dortmund nichtgegeben, weil keiner von den 3 Streifenhörnchen auf der Höhe war....

  • #2

    Arno Nym (Dienstag, 18 Februar 2020 11:21)

    War nicht vor Ort, allerdings ist die Schiedsrichterleistung unter der Regionalliga eine absolute Katastrophe. Tore/Vorlagen werden in 80% der Fälle falsch vergeben, Stock-Fouls und Halten wird auch überwiegend nicht bestraft. Icing wird nicht gepfiffen, hauptsache das Spiel ist schnell um. So das Motto...