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Herford erlebt rabenschwarzen Abend in Neuwied

Es hätte so einfach seien können für die Herforder Ice Dragons. Mit einem Sieg wie im Hinspiel wäre das Team von Jeff Job mit 11 Punkten Tabellenzweiter gewesen und hätte einen Riesenschritt in Richtung PlayOffs machen können gegen den direkten Konkurrenten aus Neuwied. Hätte, wenn und wäre, Eishockey ist nunmal kein Spiel der Konjunktive und so kam es am Freitag im Neuwieder Icehouse knüppeldick für den letztjährigen Regionalliga-West-Meister. 

Während es zwar nach dem ersten Drittel ergebnistechnisch noch so aussah, als könnte die Partie spannend weiter gehen, war das Spiel nach 40 Minuten bereits entschieden.

Knappe 2 Minuten waren gerade einmal absolviert, als Jeff Smith die Gastgeber nach einer Vorlage von Sam Aulie vor über 800 Zuschauern in Führung schoß. Doch nur 4 Minuten später konnte Justin Unger bereits für den HEV ausgleichen.

In der 14 Spielminute nutzte erneut Jeff Smith die Gelegenheit zur Neuwieder Führung. Dieses mal während einer Überzahl in Folge eines Droickschen Kniechecks.

Im Zuge des zweiten Spielabschnittes übernahmen die Hausherren endgültig die Spielleitung und spielten das Team aus Herford gnadenlos an die Wand. In der Konsequenz dessen trafen Tobias Etzel (23., 32.) Stephan Fröhlich (27.) zur 5:1 Vorentscheidung für den EHC Neuwied. 

Selbiges setzte sich auch im Schlussdrittel fort und so gingen die Bären durch die Treffer von Jeff Smith (47.) und Maximilian Herz schließlich mit einem 7:1 Heimsieg über den Herforder EV vom Eis. 

Ein Spiel zum vergessen für den Herforder Eissport Verein.

(Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW / Foto: EHC Neuwied)
(Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW / Foto: EHC Neuwied)

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