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Fischbuch und die Ice Aliens drehen sicher geglaubten Eisbären-Sieg

Wenn Du als eigentlich klarer Favorit mit 0:3 beim Underdog in Ratingen verspielst und am Ende sogar ganz ohne Punkte zurück mach Hause fährst, dann ist entweder irgendetwas kräftig in den eigenen Reihen schief gelaufen, oder der Gegner plötzlich zu verborgenen Tugenden gefunden und eine Moral an den Tag gelegt, die ihresgleichen sucht.

Im Falle der Ratinger Ice Aliens gegen die Hammer Eisbären deutet einiges auf Zweiteres  hin. Und wenn Du dann einen Spieler in den eigenen Reihen hast, der einen Sahnetag erwischt, dann ist wohl vieles möglich. 

 

Eigentlich hätten die Hammer Eisbären das Spiel nach dem ersten Drittel sicher nach Hause fahren können. Durch Kevin Thau (1., 20.) und Marc Polter (7.) führte der Favorit aus dem Ruhrgebiet nach 20 Minuten komfortabel mit 0:3. 

Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. 

Nachdem Alexander Schwarz für die Ice Aliens auf 1:3 verkürzt hatte (28.) und Igor Furda den 3-Tore-Vorsprung wieder hergestellt hatte (31.) begann für die 326 Zuschauer in Ratingen das Spiel des Dennis Fischbuch. Das 2:4 in der 33. Minute erzielte Fischbuch selbst,  war dann in der 37. Minute Ausgangspunkt des des 3:4 Anschlusstreffers und erzielte nach den Seitenwechsel den 4:4 Ausgleich erneut selbst. 

Doch damit nicht genug. In der 50. Minute gingen die Ratinger durch Thomas Müller, wenn auch nur für 37 Sekunden kurzzeitig in Führung, bis Milan Svarc den direkten Ausgleich für Hamm erzielte. 

Der Ratinger Underdog hatte endgültig verstanden, dass hier etwas gehen könnte und so war es abermals Dennis Fischbuch, der mit seinem Dreierpack die Entscheidung zu Gunsten der Ice Aliens besorgte (59.).

(Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW / Foto: Ronny Rehbein - Ratinger Ice Aliens)
(Text: Chris Rausching - Eishockey in NRW / Foto: Ronny Rehbein - Ratinger Ice Aliens)

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