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Kobras unterliegen Hamm vor großer Kulisse

Zum Auftakt der Pre-Playoffs unterlagen die Dinslakener Kobras den Hammer Eisbären vor einer Rekordkulisse von 1087 Zuschauern – unter ihnen auch Dinslakens Bürgermeister Dr. Michael Heidinger – im „verkauften Spiel“ mit 5:8. 

Ob die für Dinslakener Verhältnisse große Kulisse den Hausherren Ehrfurcht einflößte, ist nicht überliefert, doch einige Dinslakener Akteure blieben hinter ihren Möglichkeiten zurück. 45 Minuten konnten die Dinslakener zwar mit dem Vizemeister mithalten, doch dann brachen alle Dämme. 
Bereits zum Beginn der Partie war zu erkennen, dass die Kobras nicht so bereit waren, wie die Eisbären, wie es im Sportjargon heutzutage heißt. Immer wieder taten sie sich beim Spielaufbau schwer und hatten so ihre Probleme mit dem aggressiven Forechecking der Gäste. Bei mindestens 3 der ersten 5 Gästetreffer hatte man auf diese Weise leichtfertig im eigenen Verteidigungsdrittel beim Spielaufbau den Puck hergeschenkt und in der Folge entstanden daraus die Treffer der Gäste. Zudem vermochten die Eisbären den Kobras mentale Nackenschläge zu versetzen, denn bei 3 Dinslakener Toren gaben sie nur wenige Sekunden später bereits die Antwort.

Dennoch konnten die Giftschlangen dies durch eigene Treffer lange Zeit kompensieren. Das Blatt wendete sich zugunsten der Gäste, als die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja zwischen der 23. und der 44. Spielminute aus einem 2:3-Rückstand eine 5:3-Führung machte. Zwar konnte Pascal Behlau, gestern mit 3 Treffern erfolgreichster Dinslakener Torschütze, die Kobras in der 45. Spielminute noch auf 4:5 heranbringen, doch da war die Maschinerie des Vizemeisters bereits ins Rollen gekommen. 
Zunächst stellte Dustin Demuth den alten Abstand in der 45. Minute wieder her, ein Doppelschlag in der 49. Spielminute durch Milan Svarc und Igor Furda sorgte dann aber endgültig für klare Verhältnisse. Zum Teil machten sich die Dinslakener auch das Leben ein wenig selber schwer, denn durch 4 Strafzeiten im Schlussabschnitt beraubte man sich der Möglichkeit einer Aufholjagd. Auch wenn Sören Hauptig das abschließende 5:8 bei eigener Unterzahl erzielte.

Am Sonntag treten die Giftschlangen bereits zum Rückspiel in Hamm an. Es wird sich zeigen, ob man etwas aus den Fehlern vom Freitag gelernt hat und dem Favoriten in eigener Halle 60 Minuten Paroli bieten kann.

 

 

 

1:0 Martin Benes (1.), 1:1 Ibrahim Weißleder (1.), 2:1 Pascal Behlau (13.), 2:2 Ibrahim Weißleder (14.), 3:2 Pascal Behlau (22.), 3:3 Kevin Thau (24.), 3:4 Ibrahim Weißleder (35.), 3:5 Kevin Thau 44.), 4:5 Pascal Behlau (45.), 4:6 Dustin Demuth (45.), 4:7 Milan Svarc (49.), 4:8 Igor Furda (49.), 5:8 Sören Hauptig (57.)

(Text und Foto: Pressemitteilung Dinslaken Kobras)
(Text und Foto: Pressemitteilung Dinslaken Kobras)

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