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Wiehler Penguins auch im letzten Hauptrundenspiel erfolgreich

Auch wenn es für die Grefrather EG im am Samstag im letzten Hauptrundenspiel der Eishockey Landesliga NRW um nichts mehr ging, wollten die Feuervögel um Trainer Karel Lang die Punkte nicht kampflos den Wiehler Penguins überlassen. Und obwohl am Ende der Partie der Wiehler Gastgeber das Eis als Sieger verließ, sahen die Zuschauer ein spannendes, ausgeglichenes und abwechslungsreiches Match zweier gleichwertiger Teams, in dem die GEG sich jede Menge Selbstvertrauen für die anstehenden Playdowns holen konnte.
Nachdem sich beide Mannschaften in der Anfangsphase der Partie an die Taktik des jeweils Anderen angepasst hatten brachte Samuel Nohl die Pinguine in der 9. Spielminute nach einem Pass von Kevin Strom mit 1:0 in Führung.  
Keine dreißig Sekunden später glich jedoch Maximilian Parschill umgehend für die Grefrather EG aus und bereitete kurz danach, in der 13. Minute, den Grefrather Führungstreffer durch Gerrit Ackers vor.
Auch hier ließ eine Antwort nicht lange auf sich warten. Die kam in der 15. Minute durch Maximilian Deutzmann, der die Scheibe nach einem Zuspiel von Patrick Beste im Grefrather Tor versenkte.
Den Schlussakzent eines abwechslungsreichen ersten Drittels setzte Christopher Pelk in Minute 19 auf Seiten der Grefrather, die damit mit einer 2:3 Führung in Wiehl in die Pause gingen. Zu diesem Zeitpunkt wären die Eisadler Dortmund Landesligameister gewesen.
Wiehl hatte bereits vorab angekündigt bis zuletzt um die Titelverteidigung zu kämpfen. Dementsprechend fiel nach knapp zwei gespielten Minuten im zweiten Spielabschnitt zunächst der Ausgleich der Penguins durch Philipp Büermann. 
Doch Roby Haazen, der am Tag zuvor bereits einen Hattrick für Grefrath erzielen konnte, brachte die Phoenix in der 27. Minute erneut in Front, ehe Simon Cremer in Minute 31 den 4:4 Pausenstand nach 40 Minuten markierte.

Nach dem letzten Seitenwechsel riß der Gastgeber dann das Spiel endgültig an sich und spielte sich immer wieder hochkarätige Chancen heraus. In der Konsequenz trafen Philipp Schumacher (49.) und Stefan Streser (55., 58.) zur 7:4 Führung für den Landesliga-Titelverteidiger. Das 7:5 durch Stefan Bronischewski (60.) war folglich nur noch Ergebniskosmetik.

 

 

 

1:0 Samuel Nohl (9.), 1:1 Maximilian Parschill (10.), 1:2 Gerrit Ackers (13.), 2:2 Maximilian Deutzmann (15.), 2:3 Christopher Pelk (19.), 3:3 Philipp Büermann (22.), 3:4 Roby Haazen (27.), 4:4 Simon Cremer (31.), 5:4 Philipp Schumacher (49.), 6:4 Stefan Streser (55.), 7:4 Stefan Streser (58.), 7:5 Stefan Bronischewski (60.)

(Text: C. Rausching - Eishockey in NRW / Foto: Gerd Gisbertz - Grefrather EG)
(Text: C. Rausching - Eishockey in NRW / Foto: Gerd Gisbertz - Grefrather EG)

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