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Inter-Regio WarmUp 10.01.20 - 12.01.20

Bären können erster IRC-Titelträger werden

 

Wenn sich die Ligaleitung ankündigt und schmückenden Inhalt für die Vereinsvitrine im Gepäck hat, dann steht ein besonderes Spiel bevor: Der EHC „Die Bären“ 2016 und die Eaters Limburg-Geleen treffen sich am Freitagabend im Neuwieder Icehouse, um den ersten Sieger des Inter-Regio-Cups zu ermitteln. Auch wenn der vor der Saison neu geschaffene internationale Wettbewerb mit Mannschaften aus den Niederlanden, Belgien und der Eishockey-Regionalliga West kein Endspiel im eigentlichen Sinne vorsieht, ist das letzte Heimspiel des EHC in dieser Runde nichts Anderes als ein Finale. Der Spielplan hätte perfekter nicht sein können: Neuwied und Geleen sind nach fünf beziehungsweise vier IRC-Partien noch verlustpunktfrei, sodass am Freitagabend nach der Schlusssirene höchstwahrscheinlich die Krönung erfolgt. Der Sieger kann, weil bei Punktgleichheit der direkte Vergleich maßgebend ist, nahtlos in den Partymodus wechseln. Nur ein Neuwieder Erfolg nach Verlängerung würde die Entscheidung vertagen. Dann bräuchten die Bären am Samstagabend ab 20 Uhr bei den Chiefs Leuven noch mindestens einen Punkt.

„Keine Frage: Wir wollen am Freitag vor unseren eigenen Fans die Chance ergreifen und mit ihnen den Pokalsieg feiern“, sagt Neuwieds Trainer Leos Sulak. „Das wird ein ganz hartes Stück Arbeit. Geleen hat Herford und Diez

Limburg geschlagen – wir brauchen eine Topleistung“, weiß Manager Carsten Billigmann.

Es sind schon ein paar Tage vergangen, seitdem Neuwieder Eishockeyspieler die Rolle der Hauptdarsteller bei einer Ehrung einnahmen. Im März 2015 gewann man zum vierten Mal in Folge den Rheinland-Pfalz-Pokal, im Dezember 2013 stieg in Kassel die Regionalliga-West-Meisterparty. Ein Heimsieg am Freitag gegen die Niederländer wäre gleichbedeutend mit dem ersten „Pott“ für den „neuen“ EHC „Die Bären“ 2016.

„Wir wollen das Ding nach Hause holen, Punkt. Und zu dieser besonderen Partie setzen wir natürlich auch auf die Fans. Wer in dieser Saison bislang in der langen Hauptrunde auf Spiele wartete, in denen es um die Wurst geht, der kommt am Freitag auf seine Kosten“, betont Manager Billigmann, „und am liebsten wollen wir nach Spielende natürlich gemeinsam auf dem Eis feiern.“

Dann würden die Bären auch Fünfe gerade sein lassen und den engen Zeitplan des Wochenendes hinten anstellen. 24 Stunden nach dem Eröffnungsbully am Freitag beginnt bereits die Partie in Leuven, und am Sonntagabend ab 18 Uhr geht’s in der Regionalliga West bei den Ratinger Ice Aliens weiter, die noch etwas gutzumachen haben für die 3:8-Niederlage vor einer Woche in Neuwied. „Bei drei Spielen innerhalb von 48 Stunden wäre es sehr wichtig, dass der eine oder andere Spieler wieder zurückkehrt“, sagt Trainer Sulak. Am Sonntag fehlten bei der 2:5-Niederlage in Dinslaken neben den verletzten Justin Schrörs und Knut Apel auch die erkrankten Maik Klingsporn, Christian Neumann, Tobias Etzel sowie Schahab Aminikia.

 

(Quelle: Pressemitteilung EHC Neuwied)

(Foto: EHC Neuwied)
(Foto: EHC Neuwied)

Letzter IRC-Auftritt der Ice Dragons in dieser Spielzeit

 

Auch der Herforder EV ist nach dem Ligaspiel am Freitag bereits am Samstag noch einmal im internationalen Eisatz. 

Im letzten Spiel des Inter Regio-Cups reist Herford zu den Unis Flyers Heerenveen und möchte sich nach Möglichkeit mit einem Sieg aus dem Wettbewerb verabschieden, zumal es auch darum geht, die Serie nicht als letzter zu beenden. Heerenveen war in den vergangenen beiden Jahren jeweils in der Vorbereitung zu Gast in Herford. Beim letzten Aufeinandertreffen gab es eine deutliche 8:2-Niederlage für den HEV und die Unis Flyers präsentierten sich sehr stark. In Heerenveen wartet nicht nur ein guter Gegner, sondern auch eine stimmungsvolle Atmosphäre. Während der Inter Regio-Cup bei den deutschen Mannschaften ein wenig neben dem Meisterschaftsbetrieb mitläuft, ist das Interesse bei den niederländischen und belgischen Teams sehr groß. In Heerenveen fanden die Heimspiele des IRC großen Anklang und es ist durchaus mit mehr als 1.500 Zuschauern zu rechnen, obwohl beide Mannschaften nicht mehr in das Titelrennen eingreifen können.

 

(Quelle: Pressemitteilung Herforder EV)

(Foto: Herforder EV)
(Foto: Herforder EV)

Kobras nutzen letztes IRC Spiel zur Vorbereitung auf die Pre-PlayOffs

 

Am Sonntag verabschieden sich Auch die Kobras in eigener Halle mit der Begegnung gegen Heerenveen vom internationalen Wettbewerb. Und auch hier ist das Hauptziel der Dinslakener ein Sieg und eine Standortbestimmung.

Zudem wird es wichtig sein, dass sich die endgültigen Offensiv-Reihen für die bald anstehende Pre-Play-Offs finden. Dabei präsentiert sich die Sturmreihe Beneš - Appelhans Schiefner in den letzten Partien in bestechender Form, doch gerade die Rückkehr von Pascal Behlau könnte in den anderen Linien wieder zu Veränderungen führen
Das Spiel gegen Heerenveen gibt der Mannschaft Gelegenheit, sich auch spielerisch noch ein wenig zu verbessern. Und man kann sicher sein, dass die Vanek-Truppe gefordert sein wird
Wer an den Saisonbeginn zurückdenkt, wird sich erinnern, dass das niederländische Team im Rahmen der Saisonvorbereitung schon einmal in der Schlangengrube gewesen ist und den Kobras seinerzeit beim 2:4 den Giftzahn gezogen hatte. Also keine leichte Aufgabe, will man sich seitens der Hausherren mit einem positiven Ergebnis aus diesem Wettbewerb verabschieden.

 

(Quelle: Pressemitteilung Dinslaken Kobras)

(Foto: Dinslaken Kobras)
(Foto: Dinslaken Kobras)

Die Eisbären peilen Platz 2 und 3 im letzten IRC-Spiel an

 

Neben den Dinslakener Kobras empfangen auch die Hammer EIsbären Sonntagabend noch einmal Besuch aus den Niederlanden. Im Spiel gegen die Devils aus Nijmegen geht es für das Team von Eisbären-Coach Ralf Hoja um die Endplatzierung im Inter-Regio-Cup. Mit einem Sieg könnten die Ruhrgebietler theroretisch sogar noch auf Platz 2 vorrücken, abhängig von den Spielverläufen der Bären Neuwied, die mit einem Sieg am Freitag bereits den Titel feiern könnten. Minimum wäre aber mit einem Sieg der Eisbären ein Abschluss auf Platz 3 der Tabelle gewährleistet.

 

(Text: C. Rausching Eishockey in NRW)

(Foto: Hammer Eisbären)
(Foto: Hammer Eisbären)

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