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Engagierter Auftritt der Kobras ohne Happy End gegen Hamm

Nach einem umkpämpften Spiel der Dinslakener Kobras am Freitagabend gegen die Hammer Eisbären, mussten sich die Gastgeber um Cheftrainer Milan Vanek am Ende knapp mi 4:6 geschlagen geben. Gemessen an den Spielanteilen ein durchaus berechtigter Sieg für das Team aus dem Ruhrgebiet. 

Dennoch zeigten die Dinslakener eine starke Leitung, was nicht zuletzt an den einen oder anderen Rückkehrer lag.

 

Vom ersten Bully an waren beide Teams voll da und sowohl die Gastgeber vom Niederrhein, als auch die Ruhrpottler spielten sich gute Chance heraus. Es dauerte aber in Folge einer guten Defensivarbeit und zweier ebenso gut aufgelegten Goalies bis zur 12. Spielminute zum ersten Tor in dieser Partie.

Milan Svarc netzte für die Eisbären die Spielscheibe nach Zuspiel von Orendorz und Thau hinter Dinslakens Goalie Marvin Frenzel zur Führung ein. 

 

Das gleiche Trio sorgte zu Beginn des zweiten Drittes, in der 21. Minute, in der selben Konstellation dann auch den Führungsausbau zum 0:2 für die Gäste.

Nachdem die Eisbären ein Powerplay in der 25. Minute zum 0:3 durch Tim Pietzko nutzten, dachte man bereits an eine sehr frühe Spielentscheidung, auch wenn man festhalten muss, dass die Kobras bis dahin ein gutes Spiel gezeigt hatten, sich aber nicht zu belohnen wussten.

Doch nur eine Minute nach Pietzkos Treffer genossen dann die Hausherren endlich ein wenig Scheibenglück als Dinslakens Top-Torjäger den Puck zum 1:3 versenkte.

Zunächst hielt die Freude aber nicht all zu lang, denn in der 31. Spielminute stellte Aaron Reckers den 3-Tore Vorsprung für die Hammer wieder her. 

Trotzdem spielten die Kobras unbeirrt weiter mit und man bekam den Eindruck, dass das Team von Milan Vanek die Niederlage keinesfalls akzeptieren möchte.

7 Sekunden vor der Pausensirene keimte dann auch wieder Hoffnung bei den Zuschauern auf, als Leon Taraschewski nach einer Vorlage von Jesse Parker erneut verkürzte. Mit 2:4 ging es in die letzte Pause für die Teams.

 

Doch nur 33 Sekunden nach Wiederbeginn schlug das Trio Orendorz, Thau und Svarc wieder für die Hammer Eisbären zu. Dieses mal erzielte Orendorz den Treffer zum 2:5 nach Zuspiel von Svarc und Thau.

Aber Aufgeben schien keine Option für die Kobras zu sein. Stefan Dreyer verkürzte nur 10 Sekunden später, im direkten Gegenangriff, wieder auf 3:5 für die Niederrheiner. 

Doch damit nicht genug die Dinslakener waren voll da und kamen  nach 50 Minuten sogar auf 4:5 an die Eisbären heran, ehe dann aber Kevin Thau die 4:6 Entscheidung für Hammer Eisbären nach 54 gespielten Minuten markierte. 

 

Stefan Dreyer fasste im Anschluss das Spiel wie folgt zusammen: „Zunächst einmal möchte ich ein Kompliment an die gesamte Mannschaft loswerden. Wir haben uns gegenüber dem letzten Spiel weiter gesteigert. Ich bin sogar der Meinung, dass wir mindestens einen Punkt verdient gehabt hätten.„

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