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Zweistellig, Shutout, Machtdemonstration - Eisadler demontieren Solinger Raptors

Sonntagabend in Dortmund: ca. 250 Zuschauer haben den Weg in die Eissporthalle an der Strobelallee gefunden, für ein Landesliga-Spiel auf einem Sonntag wieder einmal beeindruckend. Und die angereisten Fans sollten es am Ende nicht bereuen den Tatort verpasst zu haben. Zunächst durfte sich die Dortmunder Anhängerschaft über das Heimcomeback von Nikolas Bitter freuen, der bereits am letzten Wochenende in Bergisch Gladbach wieder für die Ruhrpottler auflief. Zudem untermauerten die Eisadler um Trainer Waldemar Banaszak einmal mehr ihren Meisterschafts- und Aufstiegsanspruch in beeindruckender Form und gingen am Ende als verdienter Sieger vom Eis.

 

Bereits nach gut 4 Minuten gab es das erste Mal einen Grund zu jubeln, als Matthew Schön ein Zuspiel von Wichern und Buchwald zur 1:0 Führung für die Gastgeber nutzte. 

Im Anschluss an die Dortmunder Führung versuchte der ECB zunächst schnellstmöglich zu antworten, fand jedoch gegen kein Mittel gegen die stabile Defensive des EAD (13 Gegentore in 7 Spielen) und einen glänzend aufgelegten Sven Rotheuler im Dortmunder Tor. 

Die Hausherren agierten hingegen bedeutend effektiver und so sorgten Felix Berger (12.) und Tim Linke (16.) für den ersten Pausenstand von 3:0. 

 

Mit Wiederbeginn des Spiels legten die Eisadler einen Blitzstart hin und zogen nach 22 gespielten Minuten durch Tim Linke (21.) und Patric Schnieder auf 5:0 davon.

Trotz der komfortablen Führung blieben die Gastgeber weiter hungrig und gingen schließlich durch die Treffer von Nils Hoffmann (31.) und Felix Berger (32.) mit 7:0 zum letzten Mal in die Kabine.

 

Auch im Schlussabschnitt nahm der ungeschlagene Tabellenzweite den Fuß nicht vom Gas. Im Gegenteil. Zunächst sorgten Frank Buchwald (45.) und Til Schäfer für den Ausbau der Führung auf 9:0, ehe Patric Schnieder das Ganze dann Zweistellig machte (55., 58:25).

 

Einmal mehr unterstreichen die Dortmunder ihre Ziele und Ansprüche und werden am kommenden Samstag sicherlich mit einer breiten Brust zum Tabellenführer nach Wiehl fahren.

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