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EHC Neuwied bleibt nach Sieg gegen Neuss Tabellenzweiter

Der Neusser EV ist zwar abgeschlagener Tabellenletzter der Eishockey-Regionalliga West, aber klare Siege im Vorbeigehen darf man gegen die Mannschaft von Daniel Benske nie erwarten. Auch nicht, wenn man zu den Spitzenteams der Liga zählt.

Die EG Diez-Limburg mühte sich vor einer Woche zu einem 3:2-Erfolg, der EHC Neuwied setzte sich nun mit 4:2 durch und holte im letzten Spiel unter der Regie von Carsten Billigmann als Trainer noch einmal drei Punkte, mit denen die Neuwieder den zweiten Platz vor den Hammer Eisbären verteidigten. „Ein Augenschmaus war das heute wahrhaftig nicht“, fasste Billigmann die 60 Minuten zusammen.

Obwohl die Bären eigentlich einen Start nach Maß hinlegten. Nach nur 35 Sekunden bezwang Jeff Smith den Neusser Schlussmann Tjaard Jansen.

Die erste Reihe des EHC gab auch danach den Takt vor. Smith legte zweimal vor, Sam Aulie vollendete zweimal – nach 26 Minuten hatten die Bären den Vorsprung auf 3:0 ausgebaut.

Trotzdem stellte Billigmann fest: „Der Schlendrian ist etwas eingekehrt, wir haben unser Spiel nicht konsequent durchgezogen.“ Schlendrian hin, Schlendrian her, in Gefahr geriet der vierte Neuwieder Sieg im vierten (und letzten) Hauptrundenspiel gegen Neuss nicht. Auch nicht, als Jason Popek zum 1:3 traf (27.) und auch nicht nach Marc Sprengnöders 2:4 (46.).

Dazwischen lag das Tor von Bären-Kapitän Stephan Fröhlich (34.).

„Wenn es drohte brenzlig zu werden, waren wir direkt wieder hochkonzentriert“, so Billigmann. Sinnbildlich dafür nannte er die Situation fünf Minuten vor Schluss. Maximilian Wasser und Maik Klingsporn mussten in einer sehr fairen Begegnung mit insgesamt nur zehn Strafminuten auf die Strafbank, und Neuss durfte zwei Minuten lang mit zwei Mann mehr angreifen. Chancen, den Spannungsbogen aufzubauen? Fehlanzeige. „Wir haben nichts mehr zugelassen und die drei Punkte souverän nach Hause gebracht“, sagte Billigmann.

 

(Quelle: Pressemeldung EHC Neuwied / Eishockey in NRW / Foto: EHC Neuwied)

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