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Ice Aliens nach Derbysieg in NRW-Pokal-Finale / Herford und Hamm liefern sich Halbfinalschlacht

Die Ratinger Ice Aliens stehen nach einem Sieg im Nachbarschaftsderby gegen die Dinslakener Kobras im Finale des allerersten EHV NRW-Pokal-Finales. 
In einem fairen und bis zur Schlussphase spannendem Spiel besiegte das Team von Andrej Fuchs die Vanek-Truppe am Ende mit 5:1.

Nach gut 4 Minuten ließ Thomas Dreischer die Ratinger Fans nach einem Zuspiel von Tim Brazda am heimischen Sandbach zum ersten Mal jubeln. 
Man merkte von Beginn an bereits, dass beide Mannschaften die Möglichkeit einer der ersten zwei Finalteilnehmer zu sein unbedingt nutzen wollten. 
Daher dauerte es auch etwas, bis der nächste Treffer fiel. Konnten die Ice Aliens zuvor eine Überzahl nicht nutzen, machten sie es in Unterzahl besser: Marco Clemens versenkte die Hartgummischeibeinder 26. Minute im Tor von Kobras-Goalie Marvin Frenzel und baute die Ratinger Führung damit auf 2:0 aus.
Doch die Kobras waren noch nicht geschlagen. Leon Taraschewski erzielte nur 30 Sekunden nach dem letzten Pausentee nach einem Pass von Jesse Parker den 2:1 Anschlusstreffer für Dinslaken. 
Allen Dinslakener Bemühungen zum Trotz konnten sich die Ratinger aber in der Schlussphase schließlich endgültig absetzen und so sorgten Lorenzo Maas (52.), Dennis Fischbuch (55.) und erneut ThomasDreischer (58.) für den 5:1 Endstand.

Im allerersten EHV NRW-Pokal-Finale treffen die Ratinger Ice Aliens nun auf die Eisbären aus Hamm, die sich in einem mindestens genauso spannendem Spiel gegen Dauerkonkurrent Herford mit 3:1 durchsetzen konnten. 

 

Die Zuschauern in Hamm bekamen einen waschechten Pokalfight zu sehen. Wie treffend dieser Begriff noch werden würde, ahnte man aber zunächst noch nicht.

 

Beide Team mit einem hohen Maß an Offensivdrang und konnten bereits in der Anfangsphase die eine oder andere Chance für sich verbuchen. 

Die Herforder Ice Dragons ließen im Verlauf des ersten Drittels diverse Überzahlsituationen ungenutzt und haderten einmal mehr mit Ihrer Chancenverwertung.

In einem temporeichen ersten Abschnitt blieb es schließlich bis zum Pausentee beim 0:0.

Nach dem Wechsel ging es etwas körperbetonter zu, worunter der besonders der Spielfluss litt. 

Trotzt weiterer guter Möglichkeiten auf beiden Seiten dauerte es bis zur 37. Spielminute bis eine Mannschaft zum ersten Mal jubeln durfte. HEV-Kapitän Fabian Staudt nutzte ein Zuspiel von Jan Linnenbrügger zur 0:1 Führung für die Gäste.

Jetzt ging es auf dem Eis richtig heiß her: Gleich 4 Akteure jedes Teams waren in einen Pokalfight im Wortsinn verwickelt. Aufgrund des Faustkampfes wurde das Spiel zunächst unterbrochen, um die Situation seitens der Offiziellen klären zu können. 

Nachdem das Spiel fortgesetzt wurde nahmen die Ice Dragons ihre Führung mit in die Pause.

Zu Beginn des Schlussabschnittes verpasste es der Regionalliga West Meister aus Herford immer wieder die Führung auszubauen bzw. Scheiterte am starken Sebastian May im Tor der Hammer Eisbären.

In der 47. Spielminute leitete dann ausgerechnet der ehemalige Eisdrache Aaron Reckers die Wende des Spiels ein. Mit seinem Treffer zum 1:1 gab er den Startschuss für eine bärenstarke Schlussphase der Gastgeber, in welcher Milan Svarc die Eisbären schließlich in Front brachte.

Der Herforder EV wollte aber ebenfalls unbedingt ins Finale und so Zug Coach Jeff Job zu Beginn der letzten Spielminute seinen Goalie Kieren Vogel vom Eis. Doch Eisbären Kevin Orendorz nutzte kurz vor dem Ende eine Konterchance zum alles entscheidenden Treffer in leere Herforder Netz.


(Foto: Ratinger Ice Aliens)

 

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