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Stellungnahme des Herforder Vorstandes zur Kadersituation im gestrigen IRC-Spiel

Der Vorstand des Herforder EV möchte sich, ergänzend zum Spielbericht, zu dem gestrigen, doch sehr kleinen Kader noch äußern:

5 Spiele in 8 Tagen, mittendrin diese Partie an einem Sonntagabend um 20:00 Uhr nördlich von Brüssel - irgendwo ist für berufstätige Spieler die Belastungsgrenze überschritten. Besonders für die fünf Spieler, die nach der nächtlichen Rückkehr nach Herford noch über weitere 100 km Heimfahrt in Richtung Kassel oder Hannover vor sich haben. Wenn dann noch ein Arbeitgeber den bereits genehmigten Urlaub streicht und der Grippevirus bei drei weiteren Spielern zuschlägt, kommt so etwas heraus wie das Spiel in Herentals. Alle Versuche des HEV, das Spiel zu verlegen, waren an fehlenden terminlichen Alternativen gescheitert. Nicht anzutreten war keine Option und wäre zudem gegenüber den Gastgebern, die diese Begegnung zu einem Benefizspiel für ein schwer erkranktes Kind gemacht hatten, unfair gewesen.

"Heute Abend ist exemplarisch deutlich geworden, wo definitiv die zeitlichen Grenzen für eine gemeinsame Drei-Länder-Liga gesetzt werden müssen. Bei Terminen wie Sonntagabend um 20:00 Uhr muss die Auswärtsmannschaft ein Vetorecht bekommen, wenn ihre Anreise über 300 km und vier Stunden dauert." sagt HEV-Vizepräsident und Team-Manager Tobias Schumacher.

 

Auch wir können den Ausführungen des HEV-Vorstandes vollumfänglich beipflichten. Hier ist dringend eine Nachbesserung der Bestimmung und Rahmenbedingungen notwendig.

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