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Penguins siegen mit Minimalprinzip

Auch, wenn man wohl bestreiten darf, dass es der Matchplan von Wiehl-Coach Wolfgang Göbel war, am Ende reichen dem amtierenden Landesligameister 10 Minuten im zweiten Spielabschnitt, um die Essener Zweitvertretung zu besiegen - gelebtes Minimalprinzip. 

 

Obwohl sich die Wiehler Truppe problemlos ein Chancenplus erspielen konnte, gingen die Pinguine sehr fahrlässig mit diesen um. Das ganze Spiel des aktuellen Tabellenführers wirkte ein wenig zu selbstverständlich. In der Folge dauerte es bis zur 15. Minute, bis Marco Kosche die Penguins in Führung brachte.

Doch der Eindruck, dass irgendwie der letzte Druck fehlt zog sich weiter durch das erste Drittel. Konsequenterweise glich Luca Hellingrath in der letzten Sekunde des ersten Spielabschnittes für die Moskitos 1b aus. 

An sich hätte der 1:1 Pausenstand ein gutes Zeichen sein können, denn auch im Hinspiel stand es nach 20 Minuten 1:1 und am Ende erlebten die Wiehler Zuschauer einen 14:4 Kantersieg über die Essener. 

 

Und tatsächlich schien es zu Beginn des mittleren Drittels so, als würde der Titelfavorit zu seiner gewohnten Effektivität und seinem gewohnten Spiel zurückkehren. 

Nach 9 Minuten stand es durch die Tore von Yannick Beste (21. und 24.) und Philipp Schumacher (29.) plötzlich 1:4 für die Penguins. 

Im Anschluss daran wurde das Spiel aber so fortgesetzt, wie es die Hallenbesucher bereits aus dem ersten Drittel kannten.

 

Das identische Bild prägte auch den Schlussabschnitt, wenngleich es hier zumindest 4 Tore zu sehen gab. 

In der 45. Minute brachte Oliver Diefenbach die Moskitos 1b noch einmal auf 2:4 heran, ehe Patrick Beste (48.) und Stefan Streser (50.) für die Entscheidung sorgten. 

Den Schlussakzent setzten dann noch einmal die Essener Gastgeber, abermals durch Luca Hellingrath.

 

Der Tabellenführer aus Wiehl fährt also 3 weitere Punkte im Kampf um die Spitze ein, wenn auch mit minimalem Aufwand.

Die Moskitos warten weiterhin auf ihren ersten Dreier in dieser Saison.

 

(Foto: Penguins Wiehl)

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