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Dortmunder Eisadler setzen Siegesserie mit Comebacker Nikolas Bitter fort

Klar, dass die RealStars Bergisch Gladbach von Ex-Nationalspieler Andreas Lupzig hochmotiviert ins Heimspiel gegen die bis dahin ungeschlagenen Eisadler aus Dortmund gehen würden. Insbesondere,nachdem man am letzten Wochenende eine überraschende Niederlage gegen die Zweitvertretung vom Neusser EV hinnehmen musste. Daran würde auch das Eishockey-Comeback von Nikolas Bitter auf Dortmunder Seite nichts ändern. 

Und das Team des ESV bot den Zuschauern in der heimischen Eissportarena auch schnell Gelegenheit zum jubeln. Nach nur 4 Minuten bereitete Dominik Cerovsky die Führung durch Dragos Petrica vor, 1:0 für die RealStars. 
In der 11. Minute waren es dann ausgerechnet zwei Ex-Eisadler, die die Führung für die Gastgeber ausbauten. Peter Zirnow platzierte die Scheibe nach Zuspiel von Sebastian Schmitz im Netz derDortmunder. 
Wie bereits beim Auswärtsspiel in Essen vor zwei Wochen schaffte es das Team von der Strobelallee nicht die eigenen Chancen zu nutzen und so ging es mit der 2:0 Führung für die Bergisch-Gladbacher in die Katakomben. 

Als in der 28. Spielminute Strafzeitbedingt 4 gegen 4 gespielt wurde kam es für die ungeschlagenen Dortmunder noch dicker. Jaques Becker erhöhte noch einmal für die RealStars auf 3:0. 
Wenn die Eisadler ihre Serie fortsetzen wollten musste jetzt etwas geschehen und es geschah etwas: Die Gäste zogen das Tempo an und spielten ihre individuellen Fertigkeiten gekonnt aus. Noch vor dem letzten Seitenwechsel holten die Dortmunder den ESV ein: 3:3. Für den Ausgleich in  8 Minuten sorgten Tim Linke (29.), Constantin Wichern (36.) und Nils Hoffmann (37.).

 

Im letzten Spielabschnitt gelang es zunächst keinem der Teams Kapital aus ihren Angriffen schlagen zu können, bis Esaulov und Hoffmann in der 56. Minuten nacheinander in der Dortmunder Box platz nehmen mussten. Die doppelte Überzahl nutzte Ex-Eisdler Sebastian Schmitz in der 57. Minute für ein Zuspiel auf Rene Schulze, der den Puck ins Dortmunder Tor schickte.

Doch das Spiel war noch nicht gewonnen und die EAD wollte ihre Serie um jeden Preis fortsetzen. 

Nach knapp 58. Minuten, also eine Minute nach der erneuten Bergisch-Gladbacher Führung erzielte Dortmunds Kapitän Malte Bergstermann den wichtigen Ausgleich. 

 

Regelbedingt ging es beim Stand von 4:4 ohne eine Overtime ins Shootout. Tim Linke sorgte letztlich mit seinem Penaltytor dafür, dass die Dortmunder Serie auch in Bergisch Gladbach nicht endet. 

 

(Foto: ESV Bergisch Gladbach)

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