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Shootout die Zweite - Auch der ESC Rheine siegt im Penalty

Auch die WildCats aus Rheine haben am Sonntag im dritten Saisonspiel ihre ersten Punkte holen können. 
In einem körperbetonten Spiel mit 3 komplett unterschiedlichen Spielabschnitten setzte sich der ESC am Ende mit 6:5 nach Penalty gegen die Aachener Grizzlies durch. 

Das erste Drittel war sowohl spielerisch, als auch vom Ergebnis her das Ausgeglichenste, dass die 212 Zuschauer zu sehen bekamen. 
Nach rund 10 Minuten konnten die WildCats den ersten Stich setzen und gingen durch Adrian Matula mit 1:0 in Führung. 
Das Spiel verlief recht eng und es wurde immer mal wieder körperlich. 
In der letzten Spielminute des ersten Abschnittes nutzten die Aachener Gäste ihr drittes Powerplay schließlich zum 1:1 Ausgleich durch Andreas Haward.

Mit Beginn des mittleren Drittels schien der Aachener EC gestärkter aus der Kabine gekommen zu sein. 
In der Konsequenz einiger Fehler im Aufbau und in der Defensive beim ESC Rheine konnten die Gäste durch Tore von Valeri Erlich (25., 37.) und Nikolaus Socha (33.) auf 1:4 davon ziehen. 

Es sah nun alles nach einem Aachener Auswärtssieg aus und lange bestimmten eher körperlich Zwistigkeiten das Geschehen auf dem Eis, doch plötzlich, in der 55. Minute, waren die WildCats dank eines Doppelschlages innerhalb von 20 Sekunden durch Michael Sotor und Sami Chehade wieder voll da.
Jetzt drückte der ESC und erzwang in der 59. Minute den Ausgleich durch Mikhail Berezhnoi. 
Doch das Spiel war noch nicht zu Ende! Nur 14 Sekunden später bebte die Halle. Der ESC ging durch den Treffer von Michael Sotor tatsächlich mit 5:4 in Führung.
Doch im Eishockey darf man sich nie zu sicher wähnen und so nutzte Henrik Spitzenfeil eine weitere Aachener Überzahl zum Ausgleich nur 29 Sekunden vor der Schlusssirene.

Auch im zweiten Bezirksliga Sonntagsspiel ging es also ins Shootout. 
Die Entscheidung brachte der Penalty von Michael Sotor und somit gingen die WildCats aus Rheine als Sieger vom Eis.

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