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Solinger Raptors verpassen Überraschung gegen Penguins knapp

Wenn ein Trainer auf seinen Ex-Verein trifft, dann ist das immer etwas Besonderes, insbesondere wenn dieses Aufeinandertreffen an alter Wirkungsstätte ist und zudem die Tabellensituation auf einT opspiel hindeutet. So geschehen am Samstag zwischen Ralf Alberts und den Wiehler Penguins im einzigen Landesligaspiel an diesem Tag.

Während die Wiehler nach wie vor auf Platz 1 trohnten, war der ECB am Freitagabend von den Eisadlern aus Dortmund vom zweiten Platz verdrängt worden. Ein Sieg der Raptors würde einerseits bedeuten,dass man Punktetechnisch näher an den Spitzenreiter heranrückt und an andererseits vorerst wieder an den Dortmundern vorbeizieht.

Und die Solinger Gäste überraschten den favorisierten Tabellenführer aus Wiehl auch direkt nach Beginn. Bereits in der 2. Spielminute platzierte Brett Lucas nach Zuspiel von Dugain und Matzken die Scheibe zur Führung im Wiehler Netz. 
Zwar wirkten die Pinguine gänzlich unbeeindruckt und spielten sich die eine oder andere Möglichkeit heraus, doch die Raptors spielten cleverer und effektiver. 
So nutzte Brett Lucas die erste Überzahl des ECB um die Führung auszubauen (10.).
Mit 0:2 ging es schließlich zum Pausentee für die Teams.

Im zweiten Abschnitt erwischten die Penguins ihrerseits einen Blitzstart. Nach nur 57 gespielten Sekunden im Drittel versenkte Stefan Streser den Puck zum 1:2 Anschlusstreffer für Wiehl.

Doch die Freude hielt zunächst nur 2 Minuten. Mit seinem dritten Treffer in dieser Partie stellte abermals Brett Lucas den 2-Tore Vorsprung für die Raptors wieder her.

Niels Pniewski (27.) und Philip Schumacher (29.) brachten mit ihren beiden Treffern zum 3:3 den letztjährigen Landesligameister zunächst wieder in die Spur.

Ab der 30 Spielminute wurde es zunächst etwas ruhiger, ehe Andre Könitzer die Solinger in der 38. Spielminute erneut in Führung schoss. 

Nur 27 Sekunden vor der Pausensirene nutzte Patrick Beste dann ein Powerplay der Penguins zur wiederholten Ausgleich. 

Man musste nach 40 gespielten Minuten zwar die Feldüberlegenheit der Wiehler Pinguine anerkennen, doch die Raptoren waren eindeutig das effektivere Team. Wer letztlich dieses Spiel für sich entscheidet hätte man zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht voraussagen wollen. 

 

Um es kurz zu machen, der einzige und entscheidende Treffer im Schlussabschnitt fiel am Ende für die Wiehler Gastgeber in der 50. Spielminute durch Marco Kosche nach Vorlage von Kevin Strom. 

Die Penguins brachten die Führung gekonnt über die Zeit und so bleibt für den EC Bergisch Land und Ralf Alberts die Erkenntnis vieles in diesem Match richtig gemacht zu haben, auch wenn man am Ende nur mit Erfahrung und ohne Punkte nach Hause fährt.

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