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Neusser EV beeindruckt in der Bärenhöhle

Der 2:1 Sieg des EHC Neuwied darf man am Ende durchaus als glücklich bezeichnen. Das Spiel wurde praktisch erst kurz vor der Ziellinie entschieden, als sich alle schon auf die Overtime eingestellt hatten.

Alexander Rodens, der an diesem Abend die Bären coachte, brachte es bei der PK auf den Punkt. "Ein 1:1 nach 60 Minuten wäre verdient gewesen. Wir waren immer einen Schritt zu langsam, sind nicht in die Zweikämpfe gegangen und am Ende der glückliche Sieger".

Daniel Benske auf Neusser Seite konnte sich dieser Meinung nur anschliessen. "Wir sind trotz des Ergebnisses zufrieden, weil wir uns erneut sehr gut präsentiert haben. Am Ende haben wir auf zwei Reihen umgestellt um das Unentschieden ins Ziel zu retten. Der Druck wurde aber immer größer", so sein Fazit.

 

Nikola Varianov erzielte bereits in der dritten Minute auf Zuspiel von David Bineschpayouh die frühe 1:0 Führung für den NEV. Die Bären antworteten mit wütenden Angriffen, liefen sich aber immer wieder an der Neusser Abwehr fest. Kam eine Scheibe durch, so wurde sie eine sichere Beute für Neusser Goalie Ken Passmann.

Auf der anderen Seite scheiterte Mika Horrix in der 9. Spielminute nach einem Solo an Bären Keepern Felix Köllejan Und so ging es mit einer 0:1 Führung für den NEV in die Kabinen.

 

Die Neusser hatten auch nach dem Seitenwechsel ihre Möglichkeiten, doch in der 31. Minute fiel der Ausgleich für die Gastgeber als beide Teams nur jeweils vier Spieler auf dem Eis hatten durch Sam Aulie.

Auch im weiteren Verlauf spielte die Mannschaft aus der Quirinusstadt sehr gut mit und relativierte die individuelle Neuwieder Stärker durch jede Menge Einsatz. 

Im letzten Drittel fiel die Entscheidung durch einen Sonntagsschuß 118 Sekunden vor Schluß. Frederic Hellmann hielt drauf und die Scheibe ging durch Freund und Feind und fand letztlich den Weg in das Neusser Tor.

Sehr bitter für die Mannschaft, die um alles gekämpft hatte. Auch die Herausnahme von Ken Passmann aus dem Tor brachte nichts ein, da Timon Busse in die Box musste.

 

Der Neusser E V zeigt erneut, wieviel Potential in der Mannschaft steckt und verliert unglücklich und unverdient beim EHC Neuwied.

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