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RealStars kurzzeitig auf Halbfinalkurs

Die Ausgangslage war eindeutig vor dem NRW-Pokal Viertelfinale zwischen den RealStars Bergisch Gladbach und den Hammer Eisbären. 

Auf der einen Seite der Landesligist, der als klassischer Underdog in dieses Match geht, auf der anderen Seite der Regionalligist aus Hamm, der trotz eines sieglosen Saisonstartes auf dem Papier als haushoher Favorit gilt. 

Doch es brauchte gut 18 Minuten bis die Eisbären zum allerersten Mal in dieser Spielzeit in einem Spiel in Führung gehen konnten. Milan Svarc platzierte die Hartgummischeibe im Netz von RealStars-Keeper Stephan Schwarz.

Andreas Lupzig schien in der Kabine die richtigen Worten an seine Bergisch Gladbacher gerichtet zu haben, denn nach nur 40 Sekunden glichen die Gastgeber durch einen Treffer von Sebastian Schmitz aus. Und die RealStars erhöhten den Druck auf die jetzt wankenden Eisbären. 

In der 28. Spielminute folgte ein Doppelschlag binnen 11 Sekunden von Cerovsky (27:25) und Bill (27:36) und plötzlich lag der Außenseiter vor 160 heimischen Zuschauern in Front.

Der ESV befand sich nun plötzlich auf Kurs in Richtung Halbfinale.

Wäre dies eine Geschichte gewesen und kein Eishockeyspiel, wäre es der perfekte Moment für das Ende gewesen, aber im Sport ist für diese Art von Romantik nur selten Platz.

Innerhalb von zwei Minuten glichen die Hammer Eisbären durch Tore von Cohut (29:57) und Thau (31:31) aus und holten in den Folgeminuten die Bergisch Gladbacher wieder zurück auf den harten Boden der Realität. Cohut (33:11), Svarc (35:31), Kraft (36:18) und Trapp (39:41) sorgten für den Pausenstand von 3:7 nach zwei Dritteln. 

Am Ende war es auch der KO, obwohl Petrica nach 52 Spielminuten noch einmal auf 4:7 verkürzen konnte, aber mehr war nicht mehr zu holen für den Underdog aus Bergisch Gladbach.

Damit steht mit den Hammer Eisbären nun der dritte Regionalligist im Halbfinale des NRW-Pokals.

 

(Foto: Hammer Eisbären)

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