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Kobras erkämpfen die ersten internationalen Punkte

Das erste Spiel in einem neuen Wettbewerb, das erste Spiel im Inter-Regio-Cup, das erste internationale Pflichtspiel der Vereinsgeschichte und am Ende der allererste Tabellenführer in der Geschichte des Wettbewerbs.

In Summe ein gelungener Sonntagabend für die Dinslakener Kobras könnte man sagen, aber von vorne: 
Schon bei ihrer Ankunft stellten die Kobras fest, dass das Eis ein wenig schwierig seien wird. Die Außentemperaturen hatten der Spielfläche zugesetzt und es hatte sich ein Wasserfilm aufs Eis gelegt. Noch dazu wurde das Spiel in einem Livestream gezeigt. 
Gleich von beginn an gingen die Belgier körperbetont zu Werke und die ersten Tore ließen nicht lange auf sich warten. 
Nathan Pancel brachte die flämischen Gastgeber nach 04:01 in Unterzahl in Führung. Doch nur 39 Sekunden später glichen die Kobras in Person von Jesse Parker wieder aus.
Nach rund 10 Minuten war es erneut Pancel, der Herentals nach vorn schoss: 2:1. 
Den Schlussakzent im ersten Spielabschnitt lieferte abermals der letztjährige BeNeLeauge-Meister aus Herentals. Jordan Van Dyck erzielte nach 15:37 den 3:1 Pausenstand.
Direkt nach dem Seitenwechsel waren die Dinslakener aber wieder voll da. Durch die Treffer von Leon Taraschewski (22.) und Martin Benes (3:3) kämpfte sich das Vanek-Team zurück ins Match.
Dennoch führte das Team aus Belgien durch den Treffer von Pancel, sein Dritter an diesem Abend, in der 30. Spielminute nach dem 2. Drittel noch immer mit 4:3.
Die Kobras wussten aber nach den ersten 40 Minuten, dass hier was gehen kann und so glich Henrik Müller nach gut 49 gespielten Minuten zum 4:4 für das Team vom Niederrhein aus.
In der Schlussphase wurde es dann noch spannender:
Nach 53:48 ging Herentals durch ein Tor von Mitch Morgan erst einmal wieder in Front, aber nur eine Minute danach glich Martin Benes mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend abermals für die Kobras aus. 
Nach 60 Minuten hieß es also 5:5 und so ging es in die Overtime.
2 Minuten nach Beginn der Verlängerung gab es für den Gast aus Dinslaken kein Halten mehr, denn die Scheibe zappelte zum 6. und damit letztem Mal im Netz der Belgier. 
Wer denn eigentlich den Treffer erzielte? Da streiten sich die Gelehrten. „Ich war zwar noch als Letzter am Puck aber eigentlich ist das doch egal“, so Stefan Dreyer auf die Frage, wer eigentlich getroffen hat, er oder Martin Benes. 
Kurioserweise wird im offiziellen Spielbericht Jesse Parker als Torschütze geführt, doch das entscheidende ist, dass man in Dinslaken verstanden hat, wie man als Team funktioniert und somit dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung die ersten IRC-Punkte einfahren konnte.
Am kommenden Samstag geht es dann für die Kobras nach Grefrath zu den Phoenix zum NRW-Pokal-Spiel. 
(Foto: Kobras Dinslaken)

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