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Pascal Behlau verletzt sich schwer bei Generalprobe der Kobras - Stefan Dreyer gegen Heford fraglich

Auch wenn Kobras-Cheftrainer Milan Vanek zum Ende hin doch zufrieden mit der Leistung seines Teams gegen die Unis Flyers Heerenveen seien konnte, war der 42-jährige Tscheche im Anschluss an die Partie alles andere als begeistert. 

Der Grund war weniger die Leistung seines Teams in den erst rund 30 Minuten, vielmehr muss der Trainer nun für den Saisonauftakt 2 wichtige Stützen der Dinslakener Mannschaft ersetzen.
Da ist zum einen Stefan Dreyer, der an einen harten Schlagschuss mit einer sensiblen Stelle seine Fußes blockte und in der Folge von Eis musste. 
Im Krankenhaus wurde später eine schwere Prellung diagnostiziert. Ob Stürmer am Freitag gegen den RegioWest-Meister aus Herford wieder auf dem Eis stehen wird ist fraglich. 
Noch schwerer traf es Dreyers Offensivkollegen Pascal Behlau. Der 29-jährige erlitt einen Kahnbeinbruch an der Hand und wird den Kobras mindestens für 3 Monate fehlen. 
Besonders bitter, Behlau musste bereits in der vergangenen Spielzeit lange pausieren und verpasst nun wieder einen großen Teil der Saison. 
Wir wünschen den beiden an dieser Stelle eine schnelle Genesung.

Eishockey gespielt wurde in der Schlangengrube natürlich auch noch am Sonntag:

Trotz einer verspäteten Anreise der Niederländer durch einen Stau fanden diese zunächst besser ins Spiel und konnten nach 5 gespielten Minuten die Führung durch Ronald Wurm erzielen.
Die Defensive der Kobras funktionierte aber dennoch gut und so wurden im Verlauf des ersten Drittels einige gute Möglichkeiten des holländischen Gastes zunichte gemacht.
Nach vor hingegen gegen bei den Dinslakenern im ersten Abschnitt jedoch zu wenig und so ging es mit 0:1 für Heerenveen zum ersten Pausentee. 

Nach Wiederbeginn fanden die Kobras weiter besser ins Spiel, hatten viele Spielanteile und drängten auf den Ausgleich. Der jedoch wollte partout nicht fallen. 
Im Gegenteil, die Tore fielen auf der anderen Seite. Der Vertreter aus der BeNeLeauge wusste seine Chancen bedeutend effektiver zu nutzen. Kilholma und Janssen bescherten den Flyers den zwischenzeitigen Spielstand von 0:3.
In der 29. Spielminute erlöste Philipp Heffler die Giftschlangen vom anfänglichen Torfluch und traf nach einem Zuspiel von Jesse Parker ins Netz der Niederländer.
Im Schlussdrittel sahen die 130 Zuschauer zwei Teams, die auf Augenhöhe agierten. 

Nach 50 Minuten erzielte Leon Taraschewski den Anschluss für die Kobras und man spürte, das noch etwas mehr gehen könnte. 
Alles auf eine Karte setzend nahm Milan Vanek 2 Minuten vor dem Ende Goalie Lukas Eckhardt vom Eis um mit einem Feldspieler mehr zu spielen. 
Aber trotz aller Bemühungen wollte der Ausgleich nicht mehr fallen. Brent Janssen netzte hingegen kurz vor Schluss zum 2:4 Endstand für die Gäste aus Heerenveen ein. 

Am Freitag wird es nun Ernst für die Kobras aus Dinslaken. Um 20:00 Uhr empfängt Milan Vanek‘s Team den Herforder EV.

(Foto: Kobras Dinslaken)

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