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Nach dem Rückzug - Soester EG will Spieler als Jugendtrainer binden

Der folgende Beitrag stammt im Ursprung von Autor Michael Rusche aus dem Soester Anzeiger und ist hier im Original zu lesen.“

Wie eine Bombe schlug der Rückzug der Soester EG aus der RegioWest ein. Da nicht ausreichend Spieler verpflichtet werden konnten, entschieden sich die Bördeindianer zu diesem Schritt.

Der Vereinsvorsitzende, Sven Sievert, erklärte nun im Gespräch mit dem Soester Anzeiger, wie es mit den verbliebenen Spielern, die schon zugesagt hatten, weitergeht.

„Die Spieler, die jetzt wechseln wollen, bekommen natürlich die Freigabe, keine Frage“, so Sievert. Dabei kann er sich durchaus vorstellen, dass die Soester Kufencracks bei befreundeten Vereinen quasi „geparkt“ werden und dann zum Möhnesee zurückkehren, wenn wieder eine Soester Mannschaft gemeldet werden kann.

„Unsere Spieler waren natürlich sehr traurig, aber sie haben das in den vergangenen Wochen schon befürchtet. Sie haben ja die Gespräche mit den anderen Spielern mitbekommen.“ 
Sievert betont noch einmal ausdrücklich, dass sich der Verein letztlich nicht in wirtschaftliche Schwierigkeiten habe stürzen wollen. „Wir sind der einzige Standort in NRW, der noch keine Insolvenz hinterlegt hat.“

Sievert erklärt weiter, dass die Verbundenheit der Spieler mit der Soester EG sehr groß sei, zudem würde Sievert auch gerne weiter mit Coach  Brüggemann zusammen arbeiten. „Wir werden uns noch mit Dieter Brüggemann zusammensetzen und besprechen, ob er bei uns im Nachwuchs aktiv werden kann. Wir werden versuchen, Spieler, Helfer und Trainer der Senioren in den Jugendbereich zu integrieren“, so habe mit Igor Furda ein routinierter Spieler schon Interesse bekundet, in den Trainerjob bei der SEG einzusteigen. 
Die Goalies Marc Fleischer und Philipp Weißgerber könnten als Torwarttrainer ihr Wissen weitergeben. Auch Dennis Klinge sei ein Trainerkandidat. „Das zeigt ihre Verbundenheit mit dem Verein“, so Sievert.

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