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Nach dem Soester Rückzug: Wie geht es weiter mit der RegioWest?

Wie geht es weiter mit unserer Regionalliga West? Diese Frage mussten sich Vereinsverantwortliche und der EHV-NRW bereits Ende Mai/ Anfang Juni schon einmal stellen. Nachdem die Lauterbacher Luchse sich zurückzogen und die Wiehler Penguins ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen konnten, verblieben nur noch 8 Teams. Ein neuer Modus wurde gefunden und die Teams begannen sich auf die neue Spielzeit vorzubereiten, bis am 08.07. der nächste Schock folgte: Auch die Soester-EG sah keine Alternative zum Rückzug der 1. Mannschaft.

Durch die unklare Lage stoppten manche Vereine zunächst den Dauerkartenverkauf. Wieder musste eine Lösung gefunden werden, wie man eine 7 Team starke RegioWest weiterhin attraktiv gestalten kann. Eine Idee, die im Raum steht, ist ein Pokalwettbewerb mit internationalem Flair. In Zusammenarbeit mit der BeNeLeauge, in der niederländische und belgische Teams um die gemeinsame Meisterschaft spielen. 
Aktuell prüfen die deutschen Vereine, wie auch die niederländischen und beligischen Teams, ihre Teilnahmemöglichkeit. Die Regionalligateams aus Herford und Neuwied haben ihre Bereitschaft bereits signalisiert. Insbesondere nachdem weitere Möglichkeiten wie eine Verzahnung mit dem Norden, oder das Nachrücken eines Landesligisten verworfen wurden. 
Uwe Johann, Vorsitzender des HEV äußert sich wie folgt zu den Plänen: „Natürlich wäre die Runde mit der BeNeLeauge nicht unbedingt der erste Wunsch. Die Vereine haben ja noch vor einem Jahr eine umfassende Fusion mit der BeNeLeauge aus logistischen Gründen wieder verworfen. Wir begrüßen es jedenfalls sehr, dass der Verband hier ganz kurzfristig im Sinne der betroffenen Vereine aktiv wurde. Es ist zu hoffen, dass eine interessante Runde zustande kommt. Über den Modus wird man beraten, sobald sich ausreichend Teilnehmer gefunden haben. Wir wünschen dem EHV Erfolg bei seinen Bemühungen und hoffen, die Fans unterstützen diesen Weg“, so Johann.

Carsten Billigmann, Teammanger der Bären Neuwied, sieht das ähnlich: „Wir brauchen Abwechslung.“ 
Auch die Entwicklung der Teams könnte vom geplanten Pokalwettbewerb profitieren. „Da wären einige attraktive Gegner dabei, und diese Runde würde uns vor allem als Bonus wieder mal etwas Neues bescheren“, so Billigmann.

Die Vereine haben noch bis zum 22. Juli Zeit dem EHV-NRW mitzuteilen, ob sie teilnehmen möchten. Der Herforder EV und der EHC Neuwied haben bereits zugesagt. „Wir mussten keine Sekunde überlegen. Wir brauchen sowohl für den Verein als auch für den Fan Abwechslung in der Saison und einen möglichst attraktiven Spielbetrieb, damit die Zuschauer auch weiterhin Spaß daran haben, in die Hallen zu gehen und dürfen nicht verlieren, was wir uns aufgebaut haben. Leere Hallen würden die Vereine bestrafen und dafür sorgen, dass man nie wieder nach oben in Richtung Oberliga schielen kann.“, erklärt Carsten Billigmann.

Wir bleiben natürlich dran und werden Euch zeitnah über die weiteren Schritte informieren.

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