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Ein Aufstieg um jeden Preis?

Nicht bei Joachim Krägeloh.


In einem Interview mit der kölschen Rundschau sprachen der Geschäftsführer und Trainer Ralf Alberts über die vergangene Saison und den möglichen Aufstieg der Wiehler in die Regionalliga.


Trainer Alberts lobt insbesondere das übergreifende Mannschaftsgefüge zwischen U20, 1b Team und den Alphas.
"In den kleinen Kader der U20 und der 1b mussten die jungen Spieler alleine die Verantwortung übernehmen und auch bei der 1. Mannschaft zählen einige von ihnen zu den Leistungsträgern."


Joachim Krägeloh bleibt trotz der Spitzensaison realistisch: "Mit Platz zwei in der Aufstiegsrunde haben wir uns sportlich für die Regionalligasaison 2019/2020 qualifiziert. Darüber freue ich mich sehr, und ich würde diesen Schritt auch gerne gehen. Aber ich muss natürlich auch die Mannschaft dafür haben. Nicht nur von der Anzahl, sondern auch von der Qualität der Spieler her. Wir würden es gerne mit dieser Mannschaft machen, doch nicht nur der zeitliche Aufwand wäre für alle Beteiligten ungleich höher. Allein in der Hauptrunde stünden knapp 40 Spiele an. Das hieße jedes Wochenende zwei Spiele. Wir müssen jetzt darüber sprechen, wer von den Spielern überhaupt mitziehen würde. "


Mindestens genauso wichtig ist der Faktor Geld. Krägeloh dazu:" Allein aufgrund der zusätzlichen Spiele kämen durch Fahrtkosten, Schiedsrichterkosten sowie Materialkosten, zum Beispiel für Schläger und Spritgeld für Spieler von außerhalb, deutlich höhere Kosten auf uns. Der Etat müsste um 40 000 Euro aufgestockt werden. Da bräuchten wir neben unseren jetzigen Partnern noch weitere, die das Wiehler Eishockey auf diesem Niveau unterstützen wollen."


Noch ist das Thema Regionalliga in Wiehl also nicht entschieden:" Wenn wir es jetzt nicht machen, machen wir es vermutlich nie. Allerdings muss es auch passen. Wir bräuchten schon noch Spieler, die bei uns spielen wollen und uns weiter helfen. Wir können aber nichts erzwingen. Spieler einzukaufen, damit sie bei uns spielen, wird es bei mir nicht geben. Wir brauchen jetzt etwas Zeit und Geduld." erklärte Krägeloh.

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